Gemeinde Reilingen

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Die Gemeinde informiert

Auf dem Weg ins 'e-mobile' Zeitalter

[Online seit 08.10.2018]

Bürgermeister Stefan Weisbrod und EnBW-Kommunalberater Ralf Strohecker nehmen gemeinsam mit den Ratsmitgliedern (v.l.) Patricia Malcher, Sabine Petzold, Karl Weibel, Anette Schweiger und Peter Kneis die E-Ladesäule in Betrieb.
Bürgermeister Stefan Weisbrod und EnBW-Kommunalberater Ralf Strohecker nehmen gemeinsam mit den Ratsmitgliedern (v.l.) Patricia Malcher, Sabine Petzold, Karl Weibel, Anette Schweiger und Peter Kneis die E-Ladesäule in Betrieb.

Gemeinde und EnBW nehmen Ladesäule für Elektro-Autos in Betrieb

 
 
In der Metropolregion gibt es nach einer Presseinformation akuell die noch deutlich steigerungsfähige Zahl von 1.724 Elektrofahrzeugen. Sie können an 227 Ladepunkten „betankt“ werden. Auch die Gemeinde Reilingen zeigt sich dieser Zukunftstechnik aufgeschlossen. Eine kürzlich in ihrem Auftrag von der EnBW eingerichtete E-Ladesäule, konnte am Dienstag auch offiziell für die potentiellen Nutzer frei gegeben werden. Sie befindet sich in zentraler Ortskernlage auf dem Parkplatz direkt gegenüber dem Rathaus.


„Klimaschutz ist dringender denn je“, betonte Bürgermeister Stefan Weisbrod bei der Inbetriebnahme der Ladestation. Die Gemeinde habe daher vor drei Jahren ein Klimaschutzkonzept erstellt, das eine Vielzahl ortsbezogener Einzelmaßnahmen beinhalte, die es Schritt für Schritt umzusetzen gelte. Neben energetischen Verbesserungen in den kommunalen Liegenschaften gehe es dabei auch um Kraft- Wärme-Kopplung, wie sie aktuell gerade  in den Fritz-Mannhzerz-Hallen und im Rathaus zum Einsatz komme. Als Symbol für Klimagerechtigkeit stehe zudem jeder der in jüngster Zeit im Ortsbereich neu gepflanzten Bäume, über 200 an der Zahl.


„Mit der EnBW als kompetentem Partner an der Seite sind wir heute in der Lage, einen weiteren Mosaikstein hinzu zu fügen“. Die Inbetriebnahme einer Ladesäule für Elektroautos sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins „e-mobile Zeitalter“ und ein nicht zu unterschätzendes Infrastrukturthema.


 

Bis zu 22 Kilowatt Leistung bieten die zwei Ladepunkte in Rathausnähe.
Bis zu 22 Kilowatt Leistung bieten die zwei Ladepunkte in Rathausnähe.

Zwei Ladepunkte mit bis zu 22 Kilowatt Leistung
 
An den deutlich gekennzeichneten Parkplätzen stehen zwei Ladepunkte vom Typ 2 mit bis zu 22 Kilowatt Leistung zur Verfügung. Die EnBW legt großen Wert darauf, möglichst vielen Interessenten den Zugang zu seiner Ladeinfrastruktur zu bieten. Bezahlen kann man mit allen gängigen Ladekarten. „Die Kooperation mit den Roamingplattformen von Hubject und Smartlab und damit Partnern wie BMW, VW oder Bosch, ermöglicht Elektromobilisten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland die Nutzung der Ladestation in Reilingen“, versicherte EnBW Kommunalberater Ralf Strohecker. „Zudem ist das Bezahlen auch mit dem Smartphone - ganz ohne Ladekarte – über die mobile Website ‚intercharge direct‘ oder über die ‚EnBW mobility+ App‘ möglich.“ Ein komplett „leerer“ E-Golf kann hier binnen einer Stunde, selbstverständlich mit Ökostrom aufgeladen werden.

Gefertigt wurde die Ladesäule von der EnBW, die auch für deren Betrieb zuständig ist. 12.500 Euro hat die Gemeinde für die Einrichtung gezahlt, wobei knapp die Hälfte, nämlich exakt 5.732 Euro als Zuschuss vom Bund übernommen wurden. Das eingesetzte Abrechnungssystem kommt die Gemeinde auf monatlich 69 Euro. Es garantiert dem Nutzer eine faire Leistungsabrechnung. Die Anschlussdauer und damit auch der Preis für eine Ladung hängt von der Ladeleistung und der Batteriekapazität des Fahrzeuges ab.

Die EnBW kümmere sich seit vielen Jahren um das Thema Elektromobilität, berichtete Ralf Strohecker. „Neben dem AC-Ladestationen-Netz beschäftigen wir uns seit 2009 insbesondere mit dem Aufbau von DC-Schnellladestationen.“ Im Verbund mit vielen Partnern komme man bei diesem Thema gut voran. Es gebe mittlerweile jede Menge Ladestationen. „Was fehlt, sind Elektroautos“ merkte er scherzend an. Aber schon sehr bald werde sich der Umschwung einstellen, zeigte sich Strohecker mit Blick auf die Initiativen Deutscher Autohersteller optimistisch. Ganz sicher werde die neue Anlage am Rathaus öfter genutzt, als es der Bürgermeister in den vergangenen Tagen aus dem Fenster seiner Amtsräume habe wahrnehmen können.  (jd)
 
Fotos: Gemeinde

EnBW-Kommunalberater Ralf Strohecker (li.) im Gespräch mit Bürgermeister Stefan Weisbrod, sowie Peter Kneis und Anette Schweiger als Vertreter der CDU-Ratsfraktion, die den Anstoß für die E-Ladestation gegeben hat.
EnBW-Kommunalberater Ralf Strohecker (li.) im Gespräch mit Bürgermeister Stefan Weisbrod, sowie Peter Kneis und Anette Schweiger als Vertreter der CDU-Ratsfraktion, die den Anstoß für die E-Ladestation gegeben hat.

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