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Tag der offenen Tür

[Online seit 12.03.2018]

Gelungener Info-Nachmittag an der Friedrich von Schiller Gemeinschaftsschule
Mit Beginn des neuen Schuljahres wird die Friedrich-von-Schiller-Schule zur Gemeinschaftsschule. Deshalb veranstaltete die Schule einen Info-Nachmittag mit vielfältigen Programm und Attraktionen. Zum Start begrüßte der Schulchor unter der Leitung von Ingrid Krämer die anwesenden Gäste unter denen sich auch  Bürgermeister Stefan Weisbrod befand. Anschließend konnte jeder seinen individuellen Rundgang beginnen.
Eine große Zahl von Eltern und künftigen Schülern erlebten, was das für den Unterricht in der bisherigen Grund- und Werkrealschule bedeutet bzw. wie das Konzept der individuellen Schülerförderung aussieht.
Rektor Falk Freise und Konrektorin Alexsandra Misra sammelten die Eltern zu zwei  Präsentationen über die Gemeinschaftsschule mit viel Raum für Fragen, während im gesamten Schulhaus Schüler und Lehrer Teile aus dem umfassenden Unterrichtsangebot zeigten.

 

Großes Interesse am Tagesablauf einer Gemeinschaftsschule
Viele Fragen der Eltern konzentrierten sich überwiegend darauf, wie der Tagesablauf im Ganztagsbetrieb für die Schüler aufgebaut ist. „Die Schule öffnet um sieben Uhr, dann haben etwa die Fahrschüler Zeit Inhalte nachzubereiten oder sich auf den Unterricht vorzubereiten“, erklärte der Schulleiter. Ein erster Unterrichtsblock schließt sich an, dem eine 20-minütige Pause folgt. Der nächste Unterrichtsblock umfasst 90 Minuten Pflichtunterricht in flexibler Gestaltung durch den Lehrer. Ab 11.15 Uhr ist Bewegungszeit, der anschließende Lernblock geht in die Lernzeit mit Wochenplanarbeit, individualisierten Hausaufgaben mit Hilfe durch die Klassen- und Fachlehrer über. Das Mittagessen, die Kreativzeit und die Ruhezeit trennen den Vor- vom Nachmittag, der dann mit AG’s gefüllt ist.
Interessant waren für viele Eltern die Baupläne an, die das dafür notwendige Raumangebot schaffen sollen. „Immer drei Klassenzimmer liegen nebeneinander“, schilderte Schulleiter Freise, wie das mit der Individualförderung funktioniert. Das Lernen ist in drei Niveaustufen – G,M und E – gegliedert.
Lisa demonstriert, wie das etwa beim Konjugieren von Adjektiven geht: im „G“-Stadium werden diese spielerisch mit detaillierter Erklärung bildhaft zusammengeführt. Im Level „M“ gibt es weniger Hilfestellung und im „E“-Bereich ist der Schüler so weit, dass er sich die Aufgabe selbst erschließen kann. Transparenter wird das System in der praktischen Anwendung, dem Falten eines mehrfarbigen Sonobe-Würfels. Im unteren Level steht ein Experte parat, der Stück für Stück mit dem Schüler den Würfel herstellt. Level „M“ sind alle Faltschritte einzeln abgebildet und werden selbsttätig nachgearbeitet. Stufe „E“ bietet als Anleitung nur noch den schriftlichen Teil.
Lehrerin Serpil Kücük, die zuvor bereits an einer Gemeinschaftsschule unterrichtet hat, ist Klassenlehrerin der jetzigen fünften Klasse. Sie sagt: „Das Konzept lässt den Schüler selbst tätig werden, anhand des Lerntagebuchs, das einmal wöchentlich auch die Eltern zu sehen bekommen und abzeichnen müssen, ist der Lernerfolg nachvollziehbar.“ Im Lerntagebuch finden sich dann kategorisiert nach der empfundenen Schwierigkeit die Ziele, die sich der Schüler immer montags für die folgende Woche vornimmt und bis zu deren Ende auch erarbeitet haben soll. Immer an Montagen sieht sich der Lehrer die Tagebücher an. Es gibt Coachingzeiten für Schüler und für Eltern, damit vernetztes Lernen möglich ist.
Mit dem Gemeinschaftsschulkonzept, das die kreativen und musischen Fähigkeiten fördert, besonderen Wert auf Gesundheits- und Bewegungserziehung und Suchprävention legt, bietet die Schillerschule ganztägige Betreuung. Mit dem Anbau neuer Schulzimmer werden wohl 450 bis 500 Schüler an die Friedrich-von-Schiller-Schule kommen, so Falk Freise.
Mehrere verschiedene Kostproben kredenzte das Küchenteam, das, und das ist einzigartig in der Region, vor Ort täglich frisch die Speisen zubereitet. „Frisch und schmackhaft“, attestieren Eltern und Kinder. Für die Getränke und nicht nur dafür zeichnet der Förderkreis der Schiller-Schule verantwortlich, der für einen Jahres-Mindestbeitrag von 20 Euro, Instrumente, Sportgeräte, Multimedia-Angebote und Bücher für die Bücherei anschafft oder bei einkommensschwachen Familien Klassenfahrten unterstützt. Das gesunde Frühstück ist eines der Angebote des Förderkreises, der beim Info-Tag für sich und sein Engagement warb. „Leider gehen die Mitgliederzahlen zurück“, erklärten die Vorstandsdamen.
 Die Buttons mit dem Schullogo waren der Hit
Ben fand indes die Aktion in der Werkstatt im Keller toll, wo er Schritt für Schritt seinen eigenen Pflasterstein aus Beton herstellte. Amelie schaute derweil begeistert der Fräsmaschine zu, die einen leuchtendgelben Schlüsselanhänger für sie fräste und im Foyer wurde es eng am Tisch mit der Buttonmaschine. Das Logo der Schule war Vorlage zum Ausmalen und prangte nach der Verpressung mit Metallträger und Folie auf dem Button.
Anmeldetage an der Friedrich-von-Schiller-Schule sind am Mittwoch, 21. März, und Donnerstag, 22. März. Infos unter www.schiller-schule-reilingen.de.

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