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Die Gemeinde informiert

Schonender Abstrich verschafft Gewissheit

[Online seit 30.04.2021]

Großer Andrang bei der ersten kommunalen Corona-Bürgertestung
 
Die Zahl der Corona-Infektionen bewegt sich unverändert auf hohem Niveau. Im Rhein-Neckar-Kreis lag die 7-Tage-Inzidenz zuletzt bei knapp 154. In Reilingen wurden am 26. April noch 33 aktive Fälle registriert. Neben gängigen Präventionsmaßnahmen, wie eine Maskenpflicht, Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, sind Impfungen und Testungen weitere Eckpfeiler zur Eindämmung der Pandemie.   

Für eine unkomplizierte Inbetriebnahme des kommunalen
Für eine unkomplizierte Inbetriebnahme des kommunalen "Drive-In-Testzentrums" sorgt das von einem kommunalen Helferteam unterstützte medizinische Fachpersonal der "lichtfeld GmbH".

Eine von drei bekannten Testmethoden ist der Corona-Schnelltest, auf den jede Bürgerin und jeder Bürger seit 09. März einen Anspruch hat. Seit Dienstag, 27. April gibt es ein solches, kostenloses Angebot auch in Reilingen. Bürgermeister Stefan Weisbrod konnte am Nachmittag ein kommunales „Drive-In-Testzentrum“ auf dem Parkplatz der Fritz-Mannherz-Hallen eröffnen. Er sprach von einem schnellen, sicheren und bequemen Testangebot, das Perspektiven eröffne: „Es hilft uns, frühzeitig Infektionen mit dem SARS CoV-2 Virus zu entdecken und so mögliche Infektionsketten erst gar nicht entstehen zu lassen“. Gleichzeitig werde mit den Tests auch ein Stück Normalität zurückgegeben. Dem als Kooperationspartner gewonnenen Dienstleister „lichtfeld“ bescheinigte er, dem Firmennamen alle Ehre zu machen und Licht in das Reilinger Testgeschehen zu bringen. Dieses werde sich zunächst auf einen Nachmittag pro Woche jeweils dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr beschränken. Bei entsprechender Nachfrage sei eine Ausweitung nicht ausgeschlossen.

Beim Einsatzgespräch werden letzte Instruktionen gegeben. Bürgermeister Stefan Weisbrod (re) ist interessierter Zuhörer.
Beim Einsatzgespräch werden letzte Instruktionen gegeben. Bürgermeister Stefan Weisbrod (re) ist interessierter Zuhörer.

Ohne Voranmeldung zum Testen kommen
 
Obwohl das örtliche Testangebot erst vor wenigen Tagen bekannt wurde, war der Andrang schon zur Premiere größer als zu erwarten. 70 Testwillige machten in dem zweistündigen Zeitfenster von dem Angebot Gebrauch, sich mit dem Corona-Antigen-Schnelltest (auch Popeltest genannt) testen zu lassen. Dabei konnten die Testpersonen bequem in ihrem Fahrzeug sitzen bleiben. Aber auch vereinzelte Radler und Fußgänger fanden sich ein. Selbst Kinder von über fünf Jahren unterzogen sich der Testroutine und wurden mit einem Lolli belohnt. Jeder Teilnehmer musste sich ausweisen und eine Einwilligungserklärung mitbringen oder noch vor Ort ausfüllen. Eine vorherige Anmeldung war nicht notwendig. Das Ergebnis des schonenden Abstrichs aus dem vorderen Nasenbereich wurde dem Getesteten schon nach kurzer Zeit per E-Mail eröffnet. Bei fehlendem Internetzugang war aber auch ein Papierausdruck möglich.

Schon vor der Aufnahme des Testbetriebs bildet sich eine lange Autoschlange. auf dem Parkplatz vor den Fritz-Mannherz-Hallen
Schon vor der Aufnahme des Testbetriebs bildet sich eine lange Autoschlange. auf dem Parkplatz vor den Fritz-Mannherz-Hallen

Unter den ersten Testkandidaten war Berthold Schuppel: „Das Testangebot finde ich klasse“, befand er. Es könne ohne bürokratische Hemmnisse in Anspruch genommen werden, nehme nur wenig Zeit in Anspruch und verschaffe Gewissheit. Auch Frank Reeb war ganz angetan von dem eingesetzten medizinischen Fachpersonal: „Der Testabstrich war sehr angenehm und gefühlvoll“.

Nur wenige Sekunden und auch Frank Reeb hat seinen Nasenabstrich überstanden. Bis in 15 bis 20 Minuten liegt bereits das Ergebnis vor.
Nur wenige Sekunden und auch Frank Reeb hat seinen Nasenabstrich überstanden. Bis in 15 bis 20 Minuten liegt bereits das Ergebnis vor.

Ein positiver Befund in zwei Stunden
 
Vor der Aufnahme des Testbetriebs hatte Bürgermeister Stefan Weisbrod die Teammitglieder persönlich willkommen geheißen, und eine Rose mit einem süßen Dankeschön überreicht. Nach einem erfolgreich abgelaufenen ersten Testtag war seine Erleichterung über den reibungslosen Ablauf groß. Lediglich eine einzige Person fiel mit einem positiven Testergebnis auf und wurde direkt an das nahe gelegene, kreiseigene Testzentrum zum PCR-Test verwiesen.
Das kommunale Angebot steht damit in keiner direkten Konkurrenz zum Testzentrum des Rhein-Neckar-Kreises in der Wilhelmstraße 86. Dort können sich seit 03. September Personen mit einem positiven Schnelltest oder Corona-Symptomen testen lassen (PCR-Test). (jd)
 
Fotos: Gemeinde (5)

Auf dem Parkplatz der Fritz-Mannherz-Hallen füllen sich schnell die mit Leitkegeln getrennten Fahrspuren.
Auf dem Parkplatz der Fritz-Mannherz-Hallen füllen sich schnell die mit Leitkegeln getrennten Fahrspuren.

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