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Die Gemeinde informiert

140 Senioren erhalten den begehrten Pieks

[Online seit 01.04.2021]

Mobiles Impfteam des Rhein-Neckar-Kreises kommt in die Fritz-Mannherz-Mehrzweckhalle

Ein vielköpfiges, aus dem Kreis der Gemeindebeschäftigten gebildetes Helferteam aus Rathaus, Schule und Bauhof, sorgt für einen reibungslosen Ablauf der ersten örtlichen Impfaktion.
Ein vielköpfiges, aus dem Kreis der Gemeindebeschäftigten gebildetes Helferteam aus Rathaus, Schule und Bauhof, sorgt für einen reibungslosen Ablauf der ersten örtlichen Impfaktion.

Für die Reilinger Senioren, die sich noch am Gründonnerstag in der Fritz-Mannherz-Mehrzweckhalle gegen eine Corona-Infektion impfen lassen konnten, war es ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität. Alle waren darauf aus, endlich den begehrten Pieks in den Oberarm zu erhalten und damit wieder etwas entspannter nach vorne schauen zu können. 140 Impfdosen von BioNTech/Pfizer wurden überwiegend an Bürgerinnen und Bürger im Alter von über 80 Jahren aus der ersten Priorisierungsstufe verimpft. Damit blieben dieser Altersgruppe die oft als schwierig empfundene Terminvergabe und die Fahrt zu einem weiter entfernten Impfzentrum erspart.  Eine zweite Dosis des Impfstoffs wird am Donnerstag, 06. Mai verabreicht.

In zwei Impfstraßen und mehrere Stationen aufgeteilt ist das Innere der Fritz-Mannherz-Mehrzweckhalle.
In zwei Impfstraßen und mehrere Stationen aufgeteilt ist das Innere der Fritz-Mannherz-Mehrzweckhalle.

Organisation komplett in Eigenregie
Von über 500 persönlich angeschriebenen Impfkandidaten der Jahrgänge 1941 und älter hatten sich im Vorfeld lediglich 118 für eine Impfung angemeldet. „Damit die verbliebenen 22 Impfdosen nicht verfallen, haben wir auch wenige Personen des Jahrgangs 1942/43 chronologisch nach Geburtstag zugelassen und für alle Fälle eine Warteliste angelegt“, erklärte der Leiter des Ordnungsamtes Allen Baothavixay. In seinen Händen lag die komplette logistische Vorbereitung des von der Gemeinde in Eigenregie durchzuführenden Impftermins. Angefangen von der Terminvergabe, dem Aufbau der Infrastruktur bis hin zur Personalausstattung vor Ort.

Heike Hornig betreut am Halleneingang den
Heike Hornig betreut am Halleneingang den "Check-in".

Ein ämterübergreifendes, bis zu 20 köpfiges Helferteam aus dem Rathaus sorgte am Impftag ab 10.30 Uhr für reibungslose Abläufe. Alle mit gelben Warnwesten kenntlich gemacht und mit einem negativen Antigen-Test auf das Corona-Virus ausgestattet. Die Schnelltests wurden von geschultem Personal vor Ort durchgeführt. Christl Lombarda, Lucy Ünal und Henny Niedermayer von der kommunalen Schulbetreuung hatten sich für diese Aufgabe qualifiziert. Auch das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Lußheim war im Einsatz. Lediglich das Impfen übernahmen zwei Mobile Impfteams aus den vom Rhein-Neckar-Kreis betriebenen Impfzentren.

Alles läuft wie am Schnürchen
Alle zugelassenen Impfwilligen wurden bereits am Eingangsbereich der Fritz-Mannherz-Mehrzweckhalle in Empfang genommen und nach einer Listenkontrolle auf eine der zwei „Impfstraßen“ weiter geleitet. Am „Check-in“ wurde die Authentizität der angemeldeten Personen überprüft. Nach einer Vollständigkeitskontrolle der benötigten Unterlagen konnte in der Wartezone die Registrierung erfolgen. Nach einem ärztlichen Aufklärungsgespräch durfte schließlich, hinter einer Sichtblende verborgen, die Impfung vonstattengehen.  Nach der Behandlung geleitete ein Team des DRK die Geimpften zu einem Beobachtungsbereich. Dort hielten sie sich für den Fall von eventuell auftretenden Nebenwirkungen eine viertel Stunde auf, bevor es wieder ins Freie ging. Nur für erkennbare Problemfälle stand in einer weiteren, abgetrennten Zone eine Anzahl von Liegen bereit.

Die 80jährige Sieglinde Adams lässt sich zum Schutz vor einer Corona-Infektion mit dem bewährten Vakzin von BioNTech/Pfizer impfen.
Die 80jährige Sieglinde Adams lässt sich zum Schutz vor einer Corona-Infektion mit dem bewährten Vakzin von BioNTech/Pfizer impfen.

Unter den Ersten, denen eine Impfung verabreicht werden konnte, war Sieglinde Adams. „Für mich ist die Impfung hervorragend verlaufen, wie ein Streicheln auf meiner Haut“, zeigte sie sich angenehm überrascht. Das Team sei sehr hilfsbereit, die ärztliche Aufklärung sehr gut und die Abläufe bestens organisiert gewesen. Ihr Fazit: „Eine Impfung kann ich nur jedem empfehlen“.

„Impfung kann ich nur jedem empfehlen“
Voll des Lobes war auch Dieter Pielka. „Ich bin sehr zufrieden mit der Impfaktion. Es ging sehr flott voran.“. Auch im eigenen Interesse sei es jedem anzuraten, sich impfen zu lassen.

Senior Dieter Pielka lässt sich geduldig seine Impfdosis verabreichen.
Senior Dieter Pielka lässt sich geduldig seine Impfdosis verabreichen.

Bürgermeister Stefan Weisbrod war den ganzen Tag über mittendrin im Geschehen und durfte sich über das komplikationslose Vorgehen freuen. Vom Empfang über die Anmeldung und Registrierung bis zum Gespräch und der Impfung verlief alles wie am Schnürchen. Für Impfwillige mit Mobilitätsproblemen stand eigens ein kostenloser Fahrdienst bereit, der von rund zwei Dutzend Senioren gerne in Anspruch genommen wurde. Dem mit viel Lob bedachten organisatorischen und finanziellen Kraftakt habe sich die Gemeinde gerne gestellt, betonte Stefan Weisbrod. Bei steigenden Inzidenzzahlen sei nun einmal „Impfen, impfen, impfen“ der wichtigste Baustein der Pandemiebekämpfung.  (jd)
 
Fotos: Gemeinde

Daumen hoch für die erste Impfkandidatin Sieglinde Adams. Bürgermeister Stefan Weisbrod mit Helferteam gratulieren zur erfolgreichen Impfung.
Daumen hoch für die erste Impfkandidatin Sieglinde Adams. Bürgermeister Stefan Weisbrod mit Helferteam gratulieren zur erfolgreichen Impfung.

Eindrücke der Impfaktion in der Fritz-Mannherz-Merzweckhalle:

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