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Dank Quarzglas zur schnellen Datenautobahn

[Online seit 18.01.2022]

Mit dem Aufbau eines „Point of Presence“ startet in Reilingen eine flächendeckende Glasfaserverkabelung
 
Glasfaserkabel übertragen als sogenannte Lichtwellenleiter die Daten unserer Internet-Kommunikation nahezu in Lichtgeschwindigkeit. Auch in Reilingen soll das noch im Jahresverlauf flächendeckend möglich werden. Die notwendige Infrastruktur stellt die Deutsche Glasfaser zur Verfügung. Die Tiefbauarbeiten für ein kupferfreies Glasfasernetz sind jetzt offiziell mit dem Aufbau eines „Point of Presence“ (PoP) gestartet. Bis Ende des Jahres sollen die Haushalte mit zukunftssicheren Breitbandanschlüssen versorgt sein, die Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s zulassen.

Bürgermeister Stefan Weisbrod (v.li.), Bauleiter David Müller, Bauamtsleiterin Ramona Drexler, sowie Bengi Acar und Laura Heinz von der Deutschen Glasfaser geben das Startzeichen für den Glasfaserausbau im Ort.
Bürgermeister Stefan Weisbrod (v.li.), Bauleiter David Müller, Bauamtsleiterin Ramona Drexler, sowie Bengi Acar und Laura Heinz von der Deutschen Glasfaser geben das Startzeichen für den Glasfaserausbau im Ort.

Der PoP, ein technisches Schwergewicht für die Glasfaserverkabelung, wurde am Donnerstag bei einer nicht alltäglichen Aktion aufgestellt. Um die Mittagszeit kam der Schwertransport am südlichen Zugang zum Bürgerpark an. Dort wurde er von Bürgermeister Stefan Weisbrod, Bauamtsleiterin Ramona Drexler und Bauleiter David Müller von der Deutschen Glasfaser bereits erwartet. „Das ist ein Sonnentag für die Breitbandinfrastruktur und ein wichtiger Meilenstein für den perspektivischen Vollausbau in Reilingen“.
Nur kurze Zeit dauerte es, bis der riesige Autokran das 25 Tonnen schwere Beton-Fertiggehäuse von 6,00 mal 2,20 Meter Größe an den Haken genommen und vom Tieflader an seinen vorbereiteten Standort gehievt hatte.   

An vier Kettensträngen befestigt, wird das einer Garage ähnelnde Gebäude vom Tieflader gehoben.
An vier Kettensträngen befestigt, wird das einer Garage ähnelnde Gebäude vom Tieflader gehoben.

Herzstück der digitalen Infrastruktur
 
Als Herzstück der Glasfaserverkabelung ist der „Point of Presence“ (PoP) gewissermaßen die Technikzentrale und Schnittstelle zwischen dem quer durch den Ort führenden Backbone (Hauptstrang) und dem neu zu erstellenden FTTH-Netz (Fiber to the Home = -Glasfaser bis ins Haus) hin zum Kundenanschluss. Vom PoP werden gebündelte Glasfaserleitungen („Speedpipes“ aus 96 Glasfasern) zu 76 kleineren Unterverteilern („Distribution Points“) und von dort aus in jede Straße zu den jeweiligen Häusern beziehungsweise Hausübergabepunkten verlegt. Vor Ort versorgen dann oberirdische Verteilerstationen (Street-Cabinets) jeweils bis zu 44 Kunden. Sobald der PoP aktiv ist, können bis zu 3.700 Glasfaseranschlüsse freigeschaltet werden.
 „Wir sind mit dem Aufbau des Glasfasernetzes sehr gut in der Zeit und zuversichtlich, bis Ende des Jahres allen Haushalten, die das wünschen, einen Netzanschluss bieten zu können“, zeigt sich Bauleiter David Müller optimistisch. Das erfahrene Kölner Partnerunternehmen Artemis IST habe schon im Dezember in der Lortzing- und Dresdener Straße mit dem Verlegen der Glasfaserkabel begonnen. Aktuell seien zwei Teams im südwestlichen Ortsteil tätig, wo bis zur sechsten Kalenderwoche die Leitungen rund um die Haydnallee und im Baugebiet „Viehtrieb“ verlegt werden. Die Arbeitsintensität werde in den nächsten Wochen noch deutlich gesteigert, so Müller. Bis zu sieben Baukolonnen von jeweils zehn Mitarbeitern könnten in der Hochphase gleichzeitig im Einsatz sein.

Zentimetergenau bugsieren David Müller und Laura Heinz den Hauptverteiler auf seinen geplanten Standort.
Zentimetergenau bugsieren David Müller und Laura Heinz den Hauptverteiler auf seinen geplanten Standort.

Zum großen Teil unerfüllt bleiben muss der Wunsch der Gemeinde auf Nutzung bereits im Gehweg verlegter Leerrohre, wie sie beispielsweise in der Neugasse, Bierkellergasse, Hildastraße und Haydnallee anzutreffen sind. „Leider sind die Rohre nicht kompatibel mit unseren Anschluss-Komponenten“, bedauert Projektmanager Memik Erdogan. Die Inanspruchnahme bleibe daher auf die Leerrohre im Straßenraum begrenzt, so dass der Oberbau neuer Straßen soweit möglich nicht geöffnet werden müsse. „Im Einzelfall wird das aber nicht in Gänze auszuschließen sein“.

Der Leitungsausbau im Ort hat im neuen Jahr Schwung aufgenommen. Ein schmaler Einschnitt reicht aus, um das Glasfaserkabel einzubringen.
Der Leitungsausbau im Ort hat im neuen Jahr Schwung aufgenommen. Ein schmaler Einschnitt reicht aus, um das Glasfaserkabel einzubringen.

Nicht alles klappt auf Anhieb
 
Dass derartige, großflächige Aktivitäten nicht immer reibungslos ablaufen, versteht sich von selbst. Das mussten auch Bauleiter David Müller und Bürgermeister Stefan Weisbrod bei ihrem Vor-Ort-Termin feststellen, wo sie von Bürgern angesprochen wurden, deren Garagenzufahrt gerade blockiert war. Normalerweise, sind sich Müller und Weisbrod einig, soll im Vorfeld der Arbeiten per Wurfzettel informiert werden, aber das klappt eben nicht immer alles auf Anhieb. Auch die zugewiesenen Flächen für die vorübergehende Lagerung von Baumaterial am Hertenweg, der Hildastraße und der Siemenstraße finden nicht ausnahmslos das Verständnis der Anwohner. „Soweit wir das beeinflussen können, sorgen wir gerne für Abhilfe“, versichert Bauleiter David Müller. Unzufriedene Anwohner könnten sich an den Service-Punkt der Deutschen Glasfaser in St. Leon-Rot wenden, wo alle Fragen rund um die Glasfaser beantwortet werden. Ein Beratungsteam der Deutschen Glasfaser stehe in der Hauptstraße 111 in St. Leon-Rot jeden Dienstag von 10.00 bis 13.00 Uhr von 14.00 – 17.00 Uhr zur Verfügung.

Die Deutsche Glasfaser hat zudem eine Bau-Hotline geschaltet, wo Fragen zum Ausbauprojekt unter der Rufnummer 02861/890 60 940 montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr beantwortet werden. Auch das örtliche Bauamt im Rathaus sieht sich in der Pflicht, eventuelle Bürgerbeschwerden anzunehmen und an die maßgebenden Verantwortlichen weiter zu leiten. (jd)
 
Fotos: jd

Kontakdaten zur Deutschen Glasfaser
Service-Punkt in der Hauptstr. 111 in St. Leon-Rot
Bau-Hotline 02861/890 60 940

 
 
 
 

Weitere Informationen

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Informationen zur Grundsteuerreform

Die Grundsteuer muss wegen eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts bundesweit reformiert werden. Deshalb wird das Finanzamt die Grundstücke neu bewerten. Maßgebend hierfür sind die Verhältnisse zum 01. Januar 2022. Der ermittelte Grundsteuerwert wird ab dem 01. Januar 2025 verwendet, um die Grundsteuer neu zu bemessen.

Das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg hat die Grundstückseigentümer zur Abgabe einer sogenannten Feststellungserklärung bis zum 31. Oktober 2022 aufgefordert.

Mit nachstehend zum Download bereitgestellten Dokumenten informieren wir Sie über die Reform und das vorgesehene Verfahren.

Weitere Informationen zur Grundsteuerreform finden Sie unter

www.grundsteuer-bw.de oder www.steuerchatbot.de

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Auch in unserem Dorf wollen wir den Geflüchteten eine sichere Unterkunft anbieten. Damit diese Hilfe auch genau dort ankommt, wo sie tatsächlich gebraucht wird, wurde eine separate Homepage ersttellt

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Alle Informationen finden Sie unter:
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