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Reilingen bekommt schnelles Glasfasernetz

[Online seit 21.09.2021]

Die Deutsche Glasfaser will eine Glasfaserverkabelung in Reilingen angehen. Arbeitskleidung und Spaten für den obligatorischen Spatenstich stehen zum bevorstehenden Start der Tiefbauarbeiten längst bereit.
Die Deutsche Glasfaser will eine Glasfaserverkabelung in Reilingen angehen. Arbeitskleidung und Spaten für den obligatorischen Spatenstich stehen zum bevorstehenden Start der Tiefbauarbeiten längst bereit.


Deutsche Glasfaser will Tiefbauarbeiten bereits Ende Oktober starten
 
Die Deutsche Glasfaser baut das Glasfasernetz aus – und Reilingen, sowie die Nachbargemeinde St.Leon-Rot sind dabei. Mehr als 30 Prozent der Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet haben nach der bis Ende August verlängerten Nachfragebündelung einen Vertrag unterzeichnet. Für die Gemeinde Neulußheim hat es nicht gereicht. Altlußheim fehlen nur noch wenige Prozentpunkte, die noch bis Anfang Oktober zuwege gebracht werden können.  
 „Wir freuen uns, dass wir jetzt mit dem Ausbau loslegen können“, sagt Jörg Blum, Projektleiter von Deutsche Glasfaser. Heilfroh über die Nachfrage und den baldigen Projektstart zeigt sich auch Bürgermeister Stefan Weisbrod. Er ist davon überzeugt, „dass wir das Glasfasernetz als Zukunftstechnologie brauchen“. Der Bedarf an größerer Bandbreite werde sich schneller einstellen, als heute absehbar.
Unberücksichtigt bleiben muss beim jetzigen Ausbau das Gewerbegebiet, wo sich viele Betriebe mit den Konditionen nicht anfreunden können. Abgehängt bleiben zudem die landwirtschaftlichen Siedlungsstellen im Außenbereich. Im Neubaugebiet „Herten II“ ist der Aufbau eines Glasfasernetzes bereits mit der Erschließung erfolgt. Auf eine zufriedenstellende Lösung warten weiter die Glasfaser-Interessierten im Verlauf des schon 2017 quer durch den Ort verlaufenden „Backbone“.
Die Deutsche Glasfaser hat angekündigt, jetzt zügig die Planungsphase der Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau zu starten. „Zunächst legen wir fest, wo die Glasfaserhauptverteiler aufgestellt werden und wie der Tiefbau im Detail erfolgen soll“, schildert Jörg Blum das weitere Vorgehen.
 
Microtrenching-Verfahren“ beschleunigt den Ausbau
 
Der Glasfaserhauptverteiler, der sogenannte PoP („Point of Presence“) bildet das Zentrum des Glasfasernetzes in der jeweiligen Ortschaft und ist eines der ersten sichtbaren Zeichen des Netzausbaus. Als geeigneten zentralen Standort für den Knotenpunkt favorisiert die Gemeindeverwaltung den Parkplatz der Fritz-Mannherz-Hallen, wo das einer Garage ähnelnde Gebäude mit den Ausmaßen von 6,00 mal 2,20 Meter platziert werden soll.
Schon am 30. Oktober will der Baupartner des Netzanbieters mit den Tiefbauarbeiten beginnen und vom PoP aus FTTH-Glasfaserleitungen („Fiber to the Home“ – Glasfaser bis ins Haus) in die Straßen und Gehwege verlegen. Bis Ende November sollen die Leerrohre bereits eingebracht sein. Möglich wird dies mit einer kostensparenden und effizienten Alternative zum konventionellen Tiefbau, einem „Microtrenching-Verfahren“. Dabei wird direkt an der gehwegseitigen Bordsteinkante lediglich ein schmaler Einschnitt vorgenommen. Mikrorohre und Glasfaserkabel können dadurch besonders zeitsparend verlegt werden. Ordnungsamtsleiter Allen Baothavixay spricht von bis zu 100 Metern, die jeweils von einer Arbeitsgruppe am Tag zu schaffen wären. In Anspruch genommen werden immer nur die Gehwege einer Straßenseite. Liegen die Gebäude von Anschlussnehmern auf der anderen Straßenseite, kommt ein schonendes Bodenverdrängungsverfahren zum Einsatz, womit ein Straßenaufschluss vermieden werden kann.
 
In Sorge um die intakte örtliche Infrastruktur
 
Bei dem zu erwartenden Ausbautempo bangt Bürgermeister Stefan Weisbrod um den Zustand der intakten örtlichen Infrastruktur. „Unsere Straßen und Gehwege sind uns lieb und teuer“, betont er und hofft, dass die eingesetzten Subunternehmen mit der nötigen Rücksicht und Sorgfalt vorgehen. „Wir müssen uns davor schützen, dass die Verkehrsanlagen dauerhaft beschädigt werden“. Daher werde die Gemeinde den Tiefbau aufmerksam begleiten.
An vielen Stellen im Ort hätten Gemeinde und Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar (fibernet) bereits erhebliche Vorleistungen erbracht, wo man noch einen Kostenersatz erreichen wolle. Leerrohre seien beispielsweise in der Neugasse, Bierkellergasse, Hildastraße und Haydnallee verlegt. „Uns liegt viel daran, dass diese vorfinanzierten Leistungen auch tatsächlich in Anspruch genommen werden“, bekräftigt Weisbrod.
Alle Haushalte, die einen Vertrag unterzeichnet haben, will die Deutsche Glasfaser vorab über die einzelnen Schritte informieren und im Kontakt Details zu den Hausanschlüssen klären. An einem Servicepunkt sollen mit Beginn der Tiefbauarbeiten persönliche Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Glasfaserausbau vor Ort zur Verfügung stehen. Informationen gibt es gebündelt auf der jeweiligen Gebietsseite (in Reilingen: deutsche-glasfaser.de/reilingen). Darüber hinaus sind Bauinformationsabende geplant, bei denen sich die Anwohner detailliert über das Ausbauprojekt informieren können. Die konkreten Termine will Deutsche Glasfaser zeitnah bekannt geben. Geschaltet ist eine Bau-Hotline, wo Fragen zum Ausbauprojekt unter 02861 890 60 940 montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr beantwortet werden. Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar. (jd)
 
Foto: Deutsche Glasfaser

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