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Liebe geht durch den Magen - Regionales Netzwerktreffen zur Kita- und Schulverpflegung

[Online seit 30.10.2017]

Mittagessen an Ganztagsschulen: Kochen mit frischen Zutaten und ansprechende Essumgebung sind ein Schlüssel zum Erfolg

Am 18. Oktober 2017 fand in einem Speisesaal in den Mannherz-Hallen ein Netzwerktreffen zur Schul- und Kita-Verpflegung statt. Eingeladen hatte die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg unter der Leitung von Corinna Grätsch. Anwesend waren Mensamitarbeiter, Caterer und Mitarbeiter von Kita- und Schulträgern aus der Region Mannheim-Heidelberg. Das Netzwerktreffen sollte einen Austausch ermöglichen, wie die Verpflegung in Schulen und Kitas bei Kindern und Jugendlichen gut ankommt. Zusätzlich sollten organisatorische Fragen besprochen werden können.

Das wichtigste Ergebnis dieses Treffens: Liebe geht durch den Magen.

Oder, in den geläufigen Formulierungen der Netzwerker-Sprache: Ganz entscheidend ist, dass den Kindern und Jugendlichen das Essen schmeckt und dass es sich gleichzeitig um eine gesunde Verpflegung handelt.

Doch mit hochwertigem Essen alleine ist es noch nicht getan.

Das Umfeld in der Mensa gibt den Ausschlag, ob sich die Kinder und Jugendlichen gut angenommen fühlen und ob das Essen bei ihnen gut ankommt.

Auch hier gibt es keine Patentlösungen, sondern Kompromisse zwischen der organisatorischen Notwendigkeit, eine Essensgruppe in einem begrenzten Zeitfenster durch die Mittagsessenszeit zu bringen und dem Bemühen, dass sich die Kinder und Jugendlichen beim Essen entspannen können.

Die Jugendlichen und Kinder akzeptieren umso eher das Angebot einer Schulküche oder Schulmensa, je mehr sie in die Gestaltung der Abläufe beim Mittagessen einbezogen werden.

Das kann beginnen bei der Wahl, ob ein Kind Kartoffeln mit Soße oder nur Kartoffeln möchte und kann bei Mensaregeln aufhören, die auch von den Kindern festgelegt werden.

Die Kinder und Jugendlichen können sich mit dem Angebot „ihrer“ Schulmensa noch besser identifizieren, wenn sie in die Gestaltung der Essensräume oder die Mitgestaltung des Speiseplans  mit einbezogen werden. Das kann auch über Projektarbeit oder AGs der jeweiligen Schule geschehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerktreffens waren sich einig, dass eine gute Werbung für ein Essensangebot an Kitas und Schulen bei zufriedenen Kindern und Jugendlichen anfängt.

Anders formuliert: Ein gutes Essen und eine gute Essumgebung führen zum Erfolg.

 

Außerdem besprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Netzwerktreffen die Umsetzung von Hygienebestimmungen beim Umgang mit Lebensmitteln im Betriebsalltag und bauliche Fragen bei der Planung einer Schulmensa.
Für weitere Rückfragen steht Ihnen Sven Seiler unter Tel: 2890254 oder Kernzeit@Reilingen.de zur Verfügung.

Mmmh lecker...
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