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Das erste Kapellenauto!

[Online seit 19.04.2022]

Auf Anregung des Cölner Erzbischofs Hochw. Kardinals von Hartmann, spendete der Klerus der Erzdiözese die Mittel zum Bau eines Kapellenautos, welches zur Front ging. 

Pfarrer Graf Spee, Cöln, begleitet als Feldgeistlicher das Kapellenauto auf den Kriegsschauplatz.
Pfarrer Graf Spee, Cöln, begleitet als Feldgeistlicher das Kapellenauto auf den Kriegsschauplatz.

Der Cölner Pfarrer von St. Maria Lyskirchen, Graf Spee, welcher einst als Offizier dem König diente, begleitet als Feldgeistlicher das Auto. Der Autoaltar hat die Größe des Lazarettautos. 

Außenansicht des Kapellenautos mit angehängtem Zelt.
Außenansicht des Kapellenautos mit angehängtem Zelt.

Es ist feldgrau und trägt das Zeichen des Roten Kreuzes. Das Innere des Autos dient dem Feldgeistlichen als Aufenthalt. Der Altar befindet sich an der Rückwand des Wagens. Die beiden Türen bilden nach dem Öffnen die Altarflügel. Das mitgeführte Zelt, welches an der Rückseite des Autos angebracht werden kann, bietet Schutz gegen Regen oder Schnee.

Die geöffneten Altarflügel des Kapellenautos an der Rückwand. Oben über dem Altar ein Zeltdach zum Schutz von Regen und Schnee.
Die geöffneten Altarflügel des Kapellenautos an der Rückwand. Oben über dem Altar ein Zeltdach zum Schutz von Regen und Schnee.

Quelle: Aus „Die Wochenschau, 6. Januar 1915, Verlag Giradet, Essen, Düsseldorf, Berlin, „Kriegsnummer“.

Philipp Bickle / Fotos: Philipp Bickle

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Philipp Bickle ist Ehrenbürger der Gemeinde Reilingen und schreibt seit Jahren wöchentlich ortsgeschichtliche Beiträge für die Reilinger Nachrichten und die Gemeindehomepage.
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