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Wäschehygiene - wichtig wie nie

[Online seit 18.01.2021]

So trägt richtiges Waschen zum Gesundbleiben bei 

Wer der Verbreitung von Infektionen im Haushalt wirksam entgegen-treten will, sollte vor allem seine Hände, alle häufig berührten Oberflächen und seine Wäsche richtig reinigen. Für hygienisch anspruchsvolle Wäsche wie Putz- und Küchentextilien, Handtücher und Wäsche von erkrankten Haushaltsmitgliedern sollte grundsätzlich eine Waschtemperatur von mindestens 60 °C in der Waschmaschine und ein bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel gewählt werden. Nach dem Kontakt mit Wäsche erkrankter Personen sind umgehend die Hände gründlich zu waschen. Wichtig ist auch, dass die jeweiligen Textilien aus Fasern bestehen, die für diese Wäsche geeignet sind.

Nicht nur in Zeiten von so genannten Krankheitswellen oder sogar Pandemien gilt es, auch im Haushalt gewisse Grundregeln der Wäschehygiene einzuhalten. Hygienisch anspruchsvolle Wäscheposten wie alle Textilien aus dem Küchenbereich, Putzlappen oder Hundedecken sollen häufig gewechselt und grundsätzlich bei mindestens 60 °C gewaschen und gründlich getrocknet werden. Hierzu ist entweder ein bleichmittelhaltiges Voll-/Universalwaschmittel in Form von Pulver, Granulat, Perlen oder Tabletten oder ein Waschmittel in flüssiger/Gelform und zusätzlich ein Fleckensalz zu dosieren. Das Gleiche gilt für Wäsche von erkrankten oder immungeschwächten Personen, die im Haushalt leben. Wichtig ist hier die Wahl des geeigneten Waschprogramms, denn die von Waschmaschinen angezeigten Temperaturen werden nicht von allen Geräten und üblicherweise nicht von den Spar- bzw. "ECO"-Programmen erreicht. Auch kurze Waschzeiten verringern die Hygienewirkung. Deshalb sollten Programme mit Bezeichnungen wie "Intensiv", "Hygiene" oder "Anti-Allergie" gewählt werden, die die angezeigte Temperatur (60 °C) erreichen und ausreichend lange halten. Erforderlich für den Einsatz in hygienerelevanten Situationen sind Textilien aus entsprechenden Fasern, die für derartige Waschprozesse geeignet sind - z. B. Baumwolle oder Polyester. Die Wäsche von Erkrankten sollte möglichst separat gesammelt werden, damit sie nicht mit anderen Textilien in direkten Kontakt kommt. Beim Sortieren sowie Beladen der Maschine ist das Schütteln der Wäschestücke zu vermeiden. Zusätzlich ist das anschließende Händewaschen zwingend notwendig, wobei die Hände 20 bis 30 Sekunden lang gründlich eingeseift, anschließend gründlich gespült und getrocknet werden sollen.

Weitere Informationen zur Wahl der richtigen Waschtemperatur stellt das FORUM WASCHEN im Internet unter https://www.forum-waschen.de/files/content/Materialien/Faltblaetter,%20Broschueren/2018_Waschen_bei_30_Grad%20(i).pdf  zur Verfügung.

Weitere Informationen

Archiv- Umweltberichte

Hier können Sie ältere Artikel zum Thema Umwelt nachlesen.

Jahr 2003
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Jahr 2007
Jahr 2008

Zecken

Zecken übertragen gefährliche Erkrankungen, vor allem FSME und Borreliose. Die Zahl der Risikogebiete für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) steigt in Deutschland ständig. Diese Krankheit wird durch Zeckenbisse übertragen und kann beim Menschen eine Hirnhautentzündung zur Folge haben.

Auch der Rhein-Neckar-Kreis zählt wie fast ganz Baden-Württemberg, Bayern sowie das südliche Hessen zu den FSME-Risikogebieten, in denen das Robert-Koch-Institut Impfungen empfiehlt.

BW-Stiftung

Robert-Koch-Institut

zecken.de

Borreliose Bund