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Blätterhaufen als winterliches Quartier für Igel

[Online seit 20.10.2020]


Laub ist für die Tiere im Garten ein Winterschutz. Zum Haufen aufgeschüttet, bietet es vielen Insekten und Kleinsäugern Unterschlupf. Daher rät der Vogelschutz: Laub gehört in den Garten und nicht in Abfallsäcke.
Um insbesondere Igeln zu helfen, sollte man den Laubhaufen mit Ästen gegen den Wind absichern. Darin halten die Tiere dann gut geschützt ihren Winterschlaf. Allerdings sollte der Laubhaufen nicht den Rasen bedecken. Das könnte dazu führen, dass die Gräser darunter faulen. Unter einer Hecke hingegen hat das Laub einen doppelten Nutzen: Hier finden nicht nur die Tiere den erwähnten Schutz, sondern auch die Pflanzen sind besser gegen Frost geschützt.
Andere Grünabfälle können Gartenbesitzer ebenfalls tierfreundlich weiterverwerten: Abgeschnittene Äste oder Zweige lassen sich ebenfalls aufschütten, wodurch sie zum Zuhause für viele Kleinsäuger wie Igel werden können. Auch Vögel fühlen sich darin durchaus wohl.
Die Stängel von Stauden sollte man hingegen besser an der Pflanze belassen – als Winterquartier für manche Insekten wie zum Beispiel den Marienkäfer.

Ist im Garten kein Platz für einen Laubhaufen, können Sie die Blätter kostenlos über die Biotonne der AVR entsorgen. Seit Juli 2019 erzeugt die AVR mit dem Grünabfall in der Bioabfallvergärungsanlage Sinsheim umweltfreundliches Biogas.

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Zecken

Zecken übertragen gefährliche Erkrankungen, vor allem FSME und Borreliose. Die Zahl der Risikogebiete für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) steigt in Deutschland ständig. Diese Krankheit wird durch Zeckenbisse übertragen und kann beim Menschen eine Hirnhautentzündung zur Folge haben.

Auch der Rhein-Neckar-Kreis zählt wie fast ganz Baden-Württemberg, Bayern sowie das südliche Hessen zu den FSME-Risikogebieten, in denen das Robert-Koch-Institut Impfungen empfiehlt.

BW-Stiftung

Robert-Koch-Institut

zecken.de

Borreliose Bund