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Aktuelles aus der Kirche

"Lebensqualität im Alter"

[Online seit 05.02.2018]

Wir werden immer älter und haben dabei nur einen Wunsch, gesund, selbstständig und lebensfroh zu sein. Somit nahm das katholische Bildungswerk den ersten Vortrag des Jahres zum Anlass, sich dem Thema „Lebensqualität im Alter“, kurz LimA zu widmen. Die Reilinger Referentin, Mechthild Kirsch, gewann sofort die Sympathie und das Vertrauen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher. „Wenn wir körperlich, geistig und seelisch in Bewegung bleiben, haben wir gute Chancen, gesund und glücklich alt zu werden“, sagte Mechthild Kirsch die die Ausbildung für LimA beim Bistum Freiburg machte.
Zuerst lernten sich Besucher und Referentin bei einer kleinen Vorstellungsrunde kennen, dabei wurde eines schnell klar, alle fühlen sich pudel wohl in Reilingen. Auch die Gäste die aus Hockenheim, Neulußheim und Schwetzingen gekommen waren. „Ich möchte wissen, was vor dem Ablaufdatum noch alles drin“ ergänzte eine Besucherin selbstbewusste bei dieser Runde. In einem kleinen theoretischen Einblick hörten die Besucher von der Nonnen-Studie und erfuhren mehr über das „LimA“- Konzept und wussten so, was sie an dem Abend erwartet.
„Wenn Menschen mit sich und der Umwelt im Einklang sind und allem einen Sinn geben können, dann haben sie eine gute Chance gesund zu bleiben“, sagte Mechthild Kirsch. Zu diesem Sinn gehören aber auch das Gedächtnistraining, Bewegung und die Alltagsfähigkeit. Somit ging es auch schon an die erste Aufgabe des Abends. In kleinen Gruppen erarbeiteten die Männer und Frauen was für sie „Lebensqualität“ bedeutet. Dabei tauchten in allen Gruppen Gesundheit, Zufriedenheit, Freude am Leben, ein angenehmes Umfeld, Glaube, Freude, Frieden und Freiheit auf. Das Lächeln der Referentin zeigte, dass sie mit der Arbeit und den Ergebnissen sehr zufrieden war. Danach stellte sie den Abend unter das Thema „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ und ließ die sich verschieden Sprichwörter rund um das Brot vervollständigen und war somit auch schon zum Gedächtnistraining übergesprungen. Gleich im Anschluss ging es in die Bewegung die mit der Geschichte des Sähen und Ernten des Getreide verbunden wurde. So wurde gesät, die Sonne eingefangen, der Regen auf den Acker gebracht und zum Schluss das Emmer- Getreide, eine der ältesten kultivierten Getreidearten, geerntet. Und natürlich braucht man nach getaner Arbeit eine Stärkung und so gab es für alle frisch gebackenes Emmer- Brot.

Alle Teilnehmer waren mit voller Konzentration und viel Spaß bei der Sache und freuten sich auf den letzen Baustein, dem Sinn. Dazu las Mechthild Kirsch die Geschichte des „Rosenwunders“ der Elisabeth von Thüringen vor, die sich stets, trotz verbot, um die Armen kümmerte. Als sie eines Tages von ihrem Mann dabei erwischt wurde, dass sie wieder mit einem Korb ins Dorf ging fragte er sie was dabei hätt und sie sagte: „Das sind Rosen“. Als er unter das Tuch sah, hatte sich das Brot in Rosen verwandelt. Wieder in Gruppen suchten die aktiven Teilnehmer den Sinn der Geschichte und waren sich alle einig, auch im Alter kann man kann man einiges tun um seine Lebensqualität zu erhalten oder sie zurück zu holen.
Auch in den folgenden Monaten haben sie die Gelegenheit mit dem katholischen Bildungswerk viel interessante Dinge kennenzulernen. Im Mai berichtet Elfi Hofstätter über die Feldenkrais-Methode und Katharina Schmitt und Anne Assmann begleiten sie im Juni bei einem Besinnungstag mit dem Thema „Maria- Magdalena- mit Jesus unterwegs“. Die Häusliche Palliativversorung wird im September auf dem Plan stehen und der Umgang mit dem Sterben und dem Tod im November.
K.D.
Fotos: Katrin Dietrich

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