Gemeinde Reilingen

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Die Gemeinde schaut zurück

Zum Jahreswechsel 2012 / 2013

[Online seit 14.12.2012]

Bewährtes erhalten und Neues angehen
Die Ereignisse des Jahres 2012 und unsere Vorhaben im Jahr 2013
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
 
„Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit gehen willst, geh zusammen mit anderen“. Mit diesem afrikanischen Sprichwort möchte ich meinen heutigen, für mich als Ihr Bürgermeister letzten Jahresrückblick beginnen.
Im Verlauf meiner 16jährigen Amtszeit hat mich insbesondere das Wort „Gemeinsam“ beeindruckt, das sich bekanntlich vom lateinischen Wort „communis“, also Kommune ableitet.
Ich bin froh, dass sich Reilinger Bürger und Unternehmer intensiv und kreativ an der weiteren Gemeindeentwicklung beteiligen, und ich bin froh, dass im Gemeinderat, ungeachtet politischer Unterschiede, an guten Lösungen für die Gemeinde gearbeitet wird. Ich habe deshalb allen Grund für Ihr Vertrauen zu danken, das Sie mir als Ihr Bürgermeister in all den Jahren entgegen gebracht haben.
 
Paradigmenwechsel und Turbulenzen
Auf den ganz großen Bühnen außerhalb unseres Einwirkungsbereichs waren im Jahr 2012 viele einschneidende Ereignisse zu verzeichnen. Sei es der Paradigmenwechsel in der Energiepolitik als Folge der nuklearen Katastrophe in Japan im März 2011 oder aber die Zerbrechlichkeit internationaler Finanzmärkte und eine durch Währungsturbulenzen und Schuldenkrise schwer unter Druck geratene europäische Gemeinschaftswährung.
Nicht nur das ursprünglich aus drei Ländern (Württemberg-Hohenzollern, Württemberg-Baden und Baden) entstandene heutige Baden-Württemberg hatte 2012 mit seinem 60. Geburtstag einen Grund zu feiern, sondern auch der Landesteil Baden, der auf eine bereits 900jährige Geschichte zurückblicken kann.
Der 72jährige Joachim Gauck ist erster Repräsentant des Staates. Er wurde am 18. März zum 11. Bundespräsidenten gewählt und hat die Nachfolge des vorzeitig aus dem Amt ausgeschiedenen Christian Wulff angetreten.
 
Zukunftsträchtige Investitionen
Erfreulicherweise war es uns möglich, in den vergangenen Jahren einige Großprojekte zu stemmen. Ich denke dabei insbesondere an den Neubau eines Lebensmittelmarktes, den Kindergarten St. Anna und Friedrich-Oberlin und die Bürgerbegegnungs- und Veranstaltungsstätte im Gemeindewald, aber auch an die Generalsanierungen des Feuerwehrgerätehauses und der Friedrich-von-Schiller-Schule. Im zu Ende gehenden Kalenderjahr lag der Fokus dagegen auf dem Erhalt kommunaler Gebäude und öffentlicher Anlagen. Zugleich wurden wichtige, zukunftsweisende Projekte angestoßen, die geeignet sind, die Gemeindeentwicklung zu festigen und unsere Standortvorteile weiter zu verbessern.
 
Aufreger zum Jahresauftakt
Ökonomische und ökologische Zeitbomben sind die landesweiten Investitionsdefizite bei der öffentlichen Kanalisation. Das bestätigt auch der Lagebericht „Kommunales Abwasser“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom Juni 2011, wo der kurzfristige Sanierungsbedarf in Baden-Württemberg bei 10.000 km beziehungsweise 20 Prozent des Mischwasserkanalnetzes festgemacht und so akuter Handlungsbedarf angemahnt wurde.
Wir in Reilingen sind in der glücklichen Lage, dass bis Mitte 2013 ein Großteil der Schäden an unseren Abwasserkanälen behoben sein wird. Das diesjährige Auftragsvolumen liegt bei über einer halben Million Euro. Die Sanierung der Reilinger Abwasseranlagen hat damit in den vergangenen drei Jahren rund 3,0 Millionen Euro beansprucht. Geld, das der Eigenbetrieb Abwasser großteils über Kredite zwischenfinanzieren musste.
Konsequenzen hatten diese Mehrausgaben zwangsläufig auch für das Gebührenaufkommen. Die Neukalkulation der Nutzungsgebühr, kombiniert mit der höchstrichterlich verordneten und zudem rückwirkend einzuführenden gesplitteten Abwassergebühr, bildete eine Gemengelage, die vielen Gebührenzahlern sauer aufstieß. Unerwartet viele Haushalte mussten für zwei Jahre teils erhebliche Nachzahlungen leisten. Die Verwaltung hatte alle Mühe, die aufgeheizten Gemüter wieder zu beruhigen. Zwischenzeitlich hat sich die finanzielle Lage beim Eigenbetrieb Abwasser trotz neuerlicher Investitionen wieder etwas entspannt. Die Schmutzwassergebühr kann einer Neukalkulation zufolge in den kommenden zwei Jahren um 26 Cent/Kubikmeter Abwasser auf dann 1,74 Euro bzw. die Niederschlagswassergebühr um 0,04 Cent auf dann 0,46 Euro je Quadratmeter versiegelter Fläche gesenkt werden.
 
Aus den digital ermittelten Bestandsunterlagen ist ersichtlich, dass in Reilingen 1.063 Haltungen und 989 Schachtbauwerke zu einem Kanalnetz mit einer Gesamtlänge von 39,327 Kilometer verbunden sind.
 
Korrosion und unangenehme Gerüche waren Anlass dafür, den etwa drei Kilometer langen Sammelkanal für die Außenbereichsgrundstücke ab dem Übergabepunkt Kleiner Hertenweg um weitere 715 Meter bis hin zum Hauptsammler Süd zu verlängern. Zugleich wurde eine Abwasserpumpe am Sandweg durch zwei leistungsstärkere Geräte ersetzt und in Höhe des Reitplatzes ein neues Pumpwerk errichtet. Rund 200.000 Euro hat diese Investition beansprucht.
 
Die Stadt Hockenheim will bis 2016 etwa 2,8 Millionen Euro in eine Erweiterung und Modernisierung der Kläranlage im Mörsch investieren. Reilingen, dessen Abwässer der Hockenheimer Anlage übergeleitet werden, wird sich mit 13,60 Prozent an diesen Kosten beteiligen müssen.
 
Haushalte entlastet
Digitalisiert und in ein geografisches Informationssystem übernommen sind mittlerweile auch sämtliche Wasserleitungen. 33.676 Meter lang ist das Leitungsnetz zur Wasserversorgung in Reilingen.
 
Eine relativ stabile Einnahme- und Ausgabesituation beim Eigenbetrieb Wasserversorgung lässt es zu, dass auch der Abnahmepreis für das Trinkwasser in den nächsten zwei Jahren um 16 Cent auf 1,04 Euro je Kubikmeter reduziert werden kann. Davon geht eine Neukalkulation der Kämmerei aus.
 
Über eine halbe Million Euro hat der von den vier Gemeinden der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft getragene Zweckverband Wasserversorgung Südkreis Mannheim in sein Wasserwerk in der Speyerer Straße gesteckt. 1.800 Quadratmeter Dachflächen sind jetzt mit einer leistungsfähigen Photovoltaikanlage bestückt, die eine jährliche Energieausbeute im Wert von rund 50.000 Euro verspricht. An dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Zweckverband seine Investitionen großteils mit Krediten hat finanzieren müssen. Allein 740.000 Euro im laufenden Wirtschaftsjahr.
 
Schlüssel der Energiewende
Steigender Energieverbrauch, hohe Energiekosten, der Bau neuer Offshore Windparks und der Ausbau der    Energienetze: spätestens seit der im vergangenen Jahr propagierten Energiewende ist das Thema Energie und Umwelt in aller Munde. Der Schlüssel der Energiewende ist eine verbesserte Energieeffizienz. Energie, die nicht verbraucht wird, muss nicht erzeugt werden. Insbesondere in der energetischen Sanierung ohnehin sanierungsbedürftiger Altbauten besteht daher ein großes Potential, das auch wir nutzen wollen.
 
Eine neue Heizungsanlage mit energiesparendem, gasbefeuertem Brennwertkessel haben in diesem Jahr gleich drei kommunale Wohngebäude in der Speyerer Straße 42 und 44 sowie in der Kirchenstraße 1 mit insgesamt zwölf Wohneinheiten erhalten. Ebenso wurden Geschossdecke und Dach gedämmt. Über 200.000 Euro mussten für diese Gebäudesanierung aufgebracht werden. Zugleich hat sich unsere Kommunale Wohnungsbaugesellschaft daran gemacht, wesentliche Gebäudeteile des von der Gemeinde angemieteten Obdachlosen- und Flüchtlingswohnheims im Alten Rottweg 5 bis 7 zu sanieren. Mehr als 200.000 Euro waren notwendig, um die gravierendsten Bauschäden an dem 1990 errichteten Flachdachbau zu beheben. Darunter fällt auch ein erneuertes Dach, neue Eingangstüren, die Installation einer zentralen Empfangsanlage für jede der 46 Wohnungen und eine sanierte Außenfassade. Auf eine energetische Aufwertung hat aber die KWG aus Kostengründen verzichtet. Weitere Investitionen sind in den Folgejahren zu erwarten. Beispielsweise wird in absehbarer Zeit die Heizungsanlage zu erneuern sein.
 
Hoher Sanierungsbedarf
Verschleißspuren zeigen zunehmend auch Bau und Ausstattung der 1987/88 errichteten Fritz-Mannherz-Sporthalle. Innenräume und die westliche Außenfassade haben einen neuen Anstrich erhalten. Infrarotkameras und eine verbesserte Aufzeichnungstechnik schaffen ein Mehr an Sicherheit. Weitere Investitionen galten der Sicherheitsbeleuchtung und dem Brandschutz.
Die jährliche Kontrolle hat Gewissheit gebracht. Das Aluminiumdach der Fritz-Mannherz-Sporthalle muss jetzt doch schneller als ursprünglich erwartet erneuert werden. Die Halterungen lockern sich immer mehr, so dass die Risiken bei einem starken Windsog unkalkulierbar werden.
 
Erneuerungsbedarf zeichnet sich mittelfristig auch bei der technischen Ausstattung des Rathausgebäudes ab. Heizung, Klimaanlage im Bürgersaal und neue Fenster sind Investitionen, die in den kommenden Jahren geleistet werden müssen. Dringend und umfassend zu sanieren wäre auch die Friedhofshalle. Hierüber sind sich alle Entscheidungsträger einig. Weiter verzögert hat sich das dringende Bauprojekt allein deshalb, weil über Sanierungs-/Erweiterungsumfang und Kosten bislang kein Konsens erzielt werden konnte. Auch mit Rücksicht auf bereits zugesagte Fördergelder von 167.000 Euro halte ich eine zeitnahe Entscheidung für unumgänglich.
 
Unsere Verbrauchswerte beim Energieaufwand öffentlicher Gebäude gehen seit Jahren zurück und sind Beleg für unsere umgesetzten Einsparvorschläge, aber auch ein verändertes Nutzerverhalten. Im direkten Vergleich der Kennwerte aus den Jahren 2010 und 2011 mussten wir zwar einen kleineren Rückschlag hinnehmen, der sich aber durch die zahlreichen Jubiläumsaktivitäten erklären lässt. Langfristig betrachtet sind wir auf einem guten Weg. Binnen zehn Jahren ist unser Energieverbrauch drastisch um bis zu einem Drittel oder 975.000 Kilowattstunden im Jahr zurückgegangen. Allerdings macht die gegenläufige Entwicklung der Stromkosten einige Sorgen. Wie man am geplanten Anstieg der Öko-Umlage um sage und schreibe 47 Prozent erkennen kann, kommt die eingeleitete Energiewende die Verbraucher deutlich teurer zu stehen.
 
Erneuerbare Energien
Bis 2020 hat sich das Land Baden-Württemberg zum Ziel gesetzt, 38 Prozent der Bruttostromerzeugnisse aus erneuerbaren Energien zu gewinnen und mindestes 10 Prozent des Stroms im Land aus heimischer Windenergie bereitzustellen.
 
Unsere Möglichkeiten zur Nutzung regenerativen Energien haben wir konsequent ausgeschöpft. Sonnenkollektoren befinden sich mittlerweile auf den Dächern des Feuerwehrgerätehauses, der Friedrich-von-Schiller-Schule, dem REWE-Einkaufsmarkt und neuerdings auch auf dem Wasserwerk des Zweckverbandes Wasserversorgung Südkreis Mannheim. Allein die kommunalen Anlagen erzeugen jährlich rund 100.000 Kilowattstunden Strom. Auch der Ausbau privater Anlagen im Ortsgebiet kommt gut voran.
 
Seit Februar erinnern nur noch alte Fotoaufnahmen an die einst so stolze Pappelallee, die den nördlichen Ortsrand geprägt hat. Rund 50 gewaltige Bäume entlang der Siemensstraße, im Festplatzbereich und im Gewann Reutwiesen waren zu einem Sicherheitsrisiko geworden und mussten deshalb gefällt werden. Die entstandenen Lücken werden neu gepflanzte Schwarzerlen und Eschen füllen, die sich in den kommenden Jahrzehnten wieder zu stattlichen Bäumen entwickeln werden.
 
Vorgaben zur Gemeindeentwicklung
Das Verfahren zur Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Hockenheim, der bis zum Jahr 2020 Gültigkeit haben soll, kommt nur schleppend voran. Auch im fünften Jahr nach dem vom Gemeinsamen Ausschuss gefassten Einleitungsbeschluss werden die künftigen Inhalte des für die Weiterentwicklung unserer Region so bedeutsamen Planwerks kontrovers diskutiert. In Reilingen umstritten ist insbesondere der Umfang bereit zu stellender Gewerbeflächen und die Ausweisung eines Archäologieparks auf dem Gelände der ehemaligen Schlossmühle. Nur eine knappe Ratsmehrheit setzt sich für ein erweitertes Gewerbegebiet „Rott“ im Norden der Gemeinde ein. Für- und Widersprecher halten sich dagegen die Waage bei der geplanten Verdoppelung der Flächen für ein interkommunales Gewerbegebiet Neulußheim/Reilingen. Über den möglichen Mehrverbrauch von rund 21,5 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche wird jetzt der Gemeinsame Ausschuss der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft das letzte Wort sprechen. Er ist mit insgesamt 12 Vertretern besetzt. Auf Hockenheim entfällt die Hälfte der Stimmenanteile, Reilingen, Neulußheim und Altlußheim stellen jeweils zwei Vertreter.
 
Auch im ersten „Einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar“ hat die Reilinger Ratsvertretung die Aufnahme eines erweiterten Interkom mit knapper Mehrheit verhindert. Das nimmt unserer Gemeinde auf absehbare Zeit alle Chancen einer gewerblichen Ausdehnung an der westlichen Gemarkungsgrenze zu Neulußheim.
 
Entscheidende Hinweise auf die tatsächliche Größe und Bedeutung der im Mittelalter für die Region so wichtigen Burganlage „Wersau“ waren von einer dritten Grabungskampagne unter der Leitung der Universität Heidelberg erwartet worden. Das wissenschaftliche Fazit der Lehrgrabungen fällt eher ernüchternd aus, werden doch im überregionalen Vergleich wegen der relativ geringen Befunde keine ausreichenden Möglichkeiten für eine weitere universitäre Forschung gesehen. Auch die Chancen für den viel zitierten Archäologiepark bewerten die Fachleute eher kritisch. An Zukunftsperspektiven gibt es dennoch keinen Mangel, sowohl unter kommunaler, als auch privater Trägerschaft. Jede weitere Nutzung des Areals wird aber der zumindest lokalen, wenn nicht gar regionalen historischen und landschaftlichen Bedeutung in hohem Maße gerecht werden müssen.
 
Moderates Wachstum
Neue Wohnbauflächen wird der Flächennutzungsplan für Reilingen nicht enthalten. Ein festgestellter Flächenüberhang von rund fünf Hektar lässt unserer Gemeinde aber so viel Freiraum, auch in Zukunft moderat weiter wachsen zu können.
 
Enttäuschend ist das im Vorjahr wieder aufgenommene, und erneut ins Stocken geratene Planfeststellungsverfahren für das Quartier Alte Friedhof-, Kirchen-, Schul- und Hockenheimer Straße verlaufen. Ein von der Evangelischen Kirchengemeinde favorisierter Teilbebauungsplan ließ sich nicht realisieren. Mittlerweile zeichnet sich eine veränderte Interessenslage ab, die Bewegung in das festgefahrene Planfeststellungsverfahren bringen kann.
 
Zufrieden stellend ist das Bauinteresse im neu erschlossenen Wohnbaugebiet „Fröschau/Wörsch“. Ein Dutzend Bauvorhaben sind bereits begonnen oder der Baubeginn angezeigt.
 
Für die Gemeindeentwicklung nicht uninteressant sind Pläne der Johannes-Diakonie in Mosbach, im Ortskern ein Wohnheim für 24 behinderte Menschen mit Defiziten bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen zu errichten.
 
Auch die Überlegungen, das Unterdorf zum Standort eines Seniorenpflegeheimes zu machen, haben sich weiter verfestigt. Das fragliche Gelände ist bereits im Eigentum der Gemeinde. Es kann durch den Einsatz von Fördergeldern aus der Ortskernsanierung baureif gemacht werden.
 
Gut, dass es uns gelungen ist, die eigentlich bis Ende des Jahres auslaufende städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ortskern Reilingen II“ um weitere zwei Jahre zu verlängern. Das verschafft uns das notwendige Zeitfenster, um unsere mittlerweile modifizierten Zielvorgaben vollständig abzuarbeiten. Ob nach Ablauf dieser Maßnahme weitere Fördergelder zu erhalten sind, muss abgewartet werden.
 
Auch auf privatem Sektor wird kräftig investiert. Auf dem Eckgrundstück Hauptstraße 84 kommt der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses gut voran. Im Dezember konnte dort die Sparkasse Heidelberg ein neues Kundenzentrum eröffnen.
Bis Ende 2013 werden auf dem Gelände der ehemaligen Raiffeisenbank in der Parkstraße 1 acht Familien in einen dreistöckigen Wohnhausneubau einziehen können, das eine Speyerer Wohnungsbaugesellschaft seit Oktober errichtet.
Ein Sechs-Familienhaus mit Tiefgarage entsteht auf dem Grundstück in der Schubertstraße 5, wo sich ehemals das Reilinger Postamt befunden hat.
Nichts wird dagegen aus den bekannt gewordenen Plänen, auf dem Gelände des ehemaligen Baustoffhandels in der Wilhelmstraße einen Lebensmittelmarkt zu errichten.
 
Einfluss auf den Verkehr
Die innerörtliche Verkehrsbelastung hat zum Teil deutlich zugenommen. Das ist eine der Kernaussagen, die das nach 17 Jahren erneut fortgeschriebene Verkehrsgutachten trifft. Spitzenwerte erreichen die Hauptschlagadern der Gemeinde, die Hauptstraße mit 7.400 Fahrzeugen pro Tag und die Hockenheimer Straße mit bis zu 4.500 Fahrzeugen. Interessant auch die Erkenntnis, dass ein hoher Anteil auf den innerörtlichen Verkehr entfällt und sich der Durchgangsverkehr seit 2005 auf einem stabilen Niveau bewegt. Die überörtliche Bedeutung, erwartete Verkehrsverlagerungen auf Nebenstraßen, aber auch die hohen Kosten für einen möglichen Straßenumbau haben den Gemeinderat dazu bewogen, eine mögliche Umwandlung von Hockenheimer- und Hauptstraße zu einer Gemeindestraße nicht in Betracht zu ziehen.
Fakten geschaffen hat dagegen das Ratsgremium in der Kirchenstraße, wo es in der Vergangenheit immer wieder zu kritischen Situationen gekommen war, wenn Rettungs-, Einsatz- und Lieferfahrzeuge die beidseits zugeparkte Ortsstraße befahren wollten. Jetzt sorgen wechselseitige Parkstände für eine ungehinderte Durchfahrt, allerdings zu Lasten der dortigen Anwohner, die sich jetzt mit einem drastisch reduzierten Stellplatzangebot anfreunden müssen.
Ein wechselseitiges Parken hätte auch die Verkehrssituation in der Speyerer Straße verbessern sollen. Dass es dazu nicht gekommen ist, verdanken wir dem öffentlichen Linienverkehr, der keinerlei Beschränkungen oder Hindernisse hinnehmen will.
 
Der Rote Heckweg ist eine beliebte Abkürzungsstrecke für die Anwohner der westlichen Ortsteile. Hier wird es notwendig, Einfluss auf das seither negierte Durchfahrtsverbot zu nehmen. Allerdings haben sich die in die Fahrbahn eingelassenen Bodenpoller als ungeeignet erwiesen. Autofahrer, die sich von diesem Hindernis nicht abhalten lassen, haben sich vereinzelt bereits die Ölwanne aufgerissen. Auslaufendes Öl stellt jedoch für das dortige Grundwassereinzugsgebiet ein hohes, nicht tolerierbares Gefährdungspotential dar. Mit Alternativen wird sich deshalb der Gemeinderat demnächst befassen müssen.
 
Auch im Unterdorf haben wir alles daran gesetzt, die häufig missachtete Geschwindigkeitsbeschränkung mehr als seither deutlich zu machen.
Nicht ganz problemlos entwickelt sich der Verkehr in der neu ausgebauten Wörschgasse, wo nach dem Eindruck der Anwohner die vorgegebene Schrittgeschwindigkeit offensichtlich zu wenig beachtet wird.
 
Guter Straßenzustand
Der Zustand unserer Straßen ist insgesamt gesehen durchaus gut. Die allgemeine Unterhaltung lassen wir uns jährlich durchschnittlich 40.000 Euro kosten.
Eine Ausnahme bildet die am meisten ausgelastete Ortsstraße, die Haydnallee. Sie muss in allernächster Zeit unbedingt rundum saniert werden. Ein Ingenieurbüro hat bereits den Auftrag, neben einer Ausbauplanung, für den südlichen Teil der Haydnallee finanziell vertretbare, effektive Vorschläge zur Einflussnahme auf die Fahrgeschwindigkeit zu erarbeiten.
 
Wenn die Haushaltsmittel ausreichen kann auch eine notwendige Sanierung der Neugasse angegangen werden.
 
Die seit Jahren verfolgte Idee eines Radweges, entlang der Steinallee nach Waghäusel führend, hat einen herben Dämpfer erlitten. Das Land will sich in dieser Sache nicht engagieren, da weder die Verkehrsbelastung von durchschnittlich 3.528 Kraftfahrzeugen/24 h, noch die Anzahl der Radfahrer von mindestens 30 in der Spitzenstunde erreicht wird. Ich habe wenig Hoffnung, dass sich der Radwegeausbau als kommunale Maßnahme finanzieren lässt, auch wenn es durchaus Möglichkeiten gibt, Gelder aus dem Fördertopf des Landes nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz zu beantragen.
 
Veränderungen sind dagegen bei überregionalen Straßen unserer Region zu erwarten. Die B36 zwischen Kreuzung B39 und Graben-Neudorf soll bis 2015 zur Landesstraße herabgestuft werden. Deshalb will das Regierungspräsidium im Frühjahr 2013 die B36 sanieren. Dies wird sich in einem Zeitraum von rund einem halben Jahr erheblich auf den Verkehrsfluss auswirken.
Zu erwarten ist, dass auch Innerortsstraßen wie die Haydnallee, Haupt- und Hockenheimer Straße durch den umgeleiteten Verkehr zusätzlich belastet werden.
 
Am 10. Juni hat das Linienbündel Schwetzingen/Hockenheim seinen Betrieb aufgenommen. Es wurde dem seitherigen Altbetreiber, der Busverkehr Rhein-Neckar GmbH übertragen, der das attraktivste Angebot bei einer europaweiten Ausschreibung abgegeben hatte, und den Linienbetrieb in den acht Jahren zu festen Konditionen aufrecht erhalten wird. Damit hat die seither gängige „Rosinenpickerei“ ein Ende und profitable wie auch chronisch defizitäre Linien sind jetzt als Ganzes zusammengefasst. Unser für das Jahr 2012 erwarteter finanzieller Beitrag zur Stützung des ÖPNV lag bei insgesamt 94.000 Euro.
 
Reilingen, Walldorf und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar finanzieren unverändert den Ruftaxiverkehr, der das Abend- und Wochenangebot abdeckt. Bei steigenden Fahrgastzahlen beträgt der jährliche Gemeindeanteil derzeit 2.500 Euro. Zum 01. April haben wir die Fahrtkosten an den VRN-Tarif angepasst und auf 2,30 Euro je Fahrt nach Walldorf angehoben.
 
Ausbau der Datennetze
Um einen Verkehr der ganz anderen Art geht es beim Ausbau der Datennetze. Über 70 Prozent der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland sind nach aktuellen Umfragen online, mit steigender Tendenz. Ein schneller Datentransfer erfordert schnelle und leistungsfähige Netze. Daran mangelt es seither in Reilingen gerade dort, wo es am dringendsten notwendig ist. Nämlich im Gewerbegebiet. Diesen Missstand konnten wir mit einer Anschubfinanzierung von 75.000 Euro endlich beheben. Ein von der Telekom zusätzlich verlegtes Glasfaserkabel und verstärkte Endpunkte lassen jetzt in den Gewerbegebieten Hägebüch und Rott sowie in Teilen des Baugebiets Nordwest Datenmengen von bis zu 50 Mbit/s. Im restlichen Ortsbereich bietet seither schon die Kabel BW Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s.
 
Kommunen müssen ihren Bürgern und der Wirtschaft nicht nur gut ausgebaute Verkehrswege und Versorgungsnetze bieten, sondern auch eine „digitale Infrastruktur“. Deren Kern ist ein Geodatenportal, wie es bereits einige wenige Gemeinden besitzen. Seit drei Jahren arbeitet die Verwaltung sukzessive am Aufbau eines geografischen Informationssystems. Viele kommunale Daten wurden digital, vektoriell und objektorientiert in das System übernommen, darunter auch die Daten sämtlicher Bebauungspläne. Ziel ist es, daraus ein frei zugängliches Geodatenportal zu entwickeln und eine neue Qualität der Interkommunikation zwischen Bürger und Verwaltung entstehen zu lassen.
 
Transparenz und Beteiligung
Ein Quantensprung ist uns bereits mit der Einführung des Neuen Kommunalen Haushaltsrechts gelungen. Reilingen gehört zu den ersten Gemeinden in Baden-Württemberg, die das zahlungsorientierte kamerale Rechnungswesen auf eine resourcenorientierte Darstellung in Form einer doppelten Buchführung umgestellt hat. Nach einer vom Landtag Baden-Württemberg neu bestimmten, verlängerten Übergangsfrist müssen alle Landeskommunen bis spätestens 2021 das seitherige kamerale Buchungssystem auf die Kommunale Doppik umgestellt haben.
 
Insbesondere dort, wo es um öffentliche Gelder geht, wollen die Bürger zunehmend mehr Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten. Der komplette Gemeindehaushalt kann heute schon im Internet von jedermann eingesehen werden. Ob darüber hinaus noch interaktive Mechanismen angeboten werden können, die eine direkte Einflussnahme auf Präferenzen bei den Ausgaben oder Investitionen beziehungsweise Einsparungen zulässt, wird die Zukunft zeigen.
 
Bund, Länder und Kommunen in Deutschland sind mit über 2 Billionen Euro verschuldet. Täglich müssen etwa 210 Millionen Euro Steuergelder an Zinsen aufgebracht werden. 55 Prozent der Gemeinden konnten 2012 keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen.
Auch im vergleichsweise reichen Südwesten haben zahlreiche Gemeinden jeden Euro nötig. Lediglich 86 der 1.102 Gemeinden in Baden-Württemberg waren Ende 2011 im Kernhaushalt und den Eigenbetrieben schuldenfrei. Bei allen anderen summieren sich die Schulden derzeit auf ein Rekordhoch von 12,6 Milliarden Euro.
Trotz aller guten Vorsätze hat sich Reilingen mittlerweile ein Schuldenpaket von 10,5 Millionen Euro (Kernhaushalt, Eigenbetriebe und KWG Reilingen mbH) aufgeladen, zuzüglich der Belastungen, die auf den Zweckverband Wasserversorgung Südkreis entfallen. Wir haben diese Gelder allerdings nicht leichtfertig aufgenommen und dort punktuell eingesetzt, wo sie dringend gebraucht und wirtschaftlich sinnvoll waren.
 
Gemeindefinanzen konsolidieren
Unser Ziel und Daueraufgabe muss sein, mit einem guten Plus bei den Steuereinnahmen im Rücken, unsere Schulden schnellstmöglich wieder abzubauen, die öffentlichen Finanzen zu stabilisieren und nachhaltig zu konsolidieren.
 
Einen Erfolg, wenn auch nur auf kleiner Ebene, können wir bei der Bewirtschaftung des Häckselplatzes verzeichnen. Insbesondere die energetische Verwertung des Häckselgutes hat die Entsorgungskosten drastisch um rund 80 Prozent schrumpfen lassen und das Defizit auf rund 1.800 Euro zurückgeführt.
 
Weniger erfreulich ist für Rat und Verwaltung die vom Bund der Steuerzahler vorgenommene Bewertung unserer Investitionen für die neue Bürgerbegegnungsstätte im Gemeindewald.
Als verantwortlicher Entscheidungsträger bin ich nach wie vor von diesem Bauprojekt wie auch der alternativlosen Vorgehensweise überzeugt. Etwa 90 Reservierungen im ersten Jahr sprechen im Übrigen für sich.
 
Zwei neue EC-Terminals lassen es seit Jahresbeginn zu, dass die Leistungen der Gemeindeverwaltung bargeldlos im Rathaus beglichen werden können.
 
Die Arbeitsplätze im Rathaus sind seit Jahresmitte mit modernster Hard- und Software ausgestattet. Der technische Fortschritt und ein Anstieg der zu verarbeitenden Datenmenge hat diese wichtige Investition von rund 53.000 Euro unumgänglich gemacht.
 
Ausgeweitet wurden zum 01. Januar die Zuständigkeiten des Reilinger Standesamtes. Es wirkt seither auch bei der Begründung eingetragener, gleichgeschlechtlicher         Lebenspartnerschaften mit. Für die 54 Kreisgemeinden war zuvor der Rhein-Neckar-Kreis zuständig.
 
Auf eine verbesserte technische Ausstattung kann auch der Bauhof zugreifen. Ein 67 PS starker Kipper im Wert von rund 14.000 Euro lässt es zu, die in kleinen Arbeitsgruppen beschäftigten Bauhofmitarbeiter noch effektiver als seither einzusetzen.
 
Mit der einheitlichen, vorwahlfreien Rufnummer 115 haben die Bürgerinnen und Bürger einen zusätzlichen, direkten telefonischen Draht zur Verwaltung in der Metropolregion. Das eingerichtete Servicecenter gibt Auskunft zu den am häufigsten nachgefragten Dienstleistungen der Behörden von Bund, Land und Gemeinden.
 
Rechtsanspruch auf Betreuungsplatz
Junge Eltern haben vom Kinderjahr 2013/14 an einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Reilingen macht diese Vorgabe im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden im Land glücklicherweise keine Probleme. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die Messlatte der vom Gesetzgeber vorgegebenen 34 Prozent längst übersprungen. Während noch so manche Gemeinde mit der Zehn-Prozent-Marke kämpft, hat Reilingen stattliche 48 Prozent oder 80 Betreuungsplätze aufzubieten. Kreisweit liegt die Betreuungsquote aktuell bei 29 Prozent und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 20,8 Prozent.
Wir werden uns nicht auf unserem guten Ergebnis ausruhen und weiter daran arbeiten, das Angebot ständig zu verbessern.
 
1,61 Millionen Euro wendet die Gemeinde derzeit jährlich für den laufenden Betrieb der drei konfessionellen und zwei freien Einrichtungen auf, das sind 4.447,52 Euro (Vorjahr noch 3.860,66 Euro) pro Kind. Zur Entlastung erwarten wir Landeszuweisungen von aktuell 950.000 Euro.
 
Die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg verändert sich rasant. Der Werkrealschule Reilingen-Lußheim steht drei Jahre nach ihrer Einrichtung bereits wieder ein Umbruch bevor. Der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung hat die Anmeldezahlen um bis zu 50 Prozent einbrechen lassen. Um den Schulstandort zu sichern und attraktiver zu machen, haben wir mit dem Schuljahr 2012/13 für die beiden zehnten Klassen der Werkrealschule ein Ganztagesangebot geschaffen. Zugleich wurde in der Neulußheimer Außenstelle für die 5. Klasse ein offenes Ganztagesangebot eingerichtet.
 
Ob sich die von der Landesregierung favorisierte Gemeinschaftsschule mit einem von der Gemeinde zu finanzierenden Ganztagesbetrieb an unserer Schule überhaupt einrichten lässt, wird die Entwicklung der nächsten Jahre zeigen. Bei einem weiteren Rückgang der Schülerzahlen und der räumlichen Nähe gleichartiger Angebote stehen die Chancen dafür nicht besonders gut.
 
Attraktives Angebot
In der Zwischenzeit sind unsere ergänzenden Betreuungsangebote durchaus gefragt. Die verlässliche Grundschule am Vormittag nehmen beispielsweise über 100 Kinder in Anspruch. Während unsere Kosten mit 79,47 Euro zu veranschlagen sind, müssen die Eltern nicht einmal für die Hälfte des kalkulierten Betrages aufkommen. Sie zahlen seit 01. September lediglich 30,00 Euro. Gleiches gilt auch für das Nachmittagsangebot und die Ferienbetreuung. All diese Angebote kosten zwar seit Herbst etwas mehr als zuvor, sind aber unverändert chronisch unterfinanziert und liegen teils erheblich unter den Sätzen der Nachbargemeinden. Bei der Bemessung der sehr günstigen Gebührensätze hat sich der Gemeinderat bewusst von dem Attribut einer familienfreundlichen Gemeinde leiten lassen.
 
Die Abwanderung in Schulen der Nachbarschaft hält weiter an. Vor allem die Lehreinrichtungen in Walldorf scheinen an Attraktivität nichts eingebüßt zu haben. Aus dem Verwaltungsraum Hockenheim sind jetzt 149 Schülerinnen und Schüler, davon die große Mehrheit, nämlich 90 Schüler aus Reilingen, die dort Realschule und Gymnasium besuchen. Das wirkt sich auch auf den öffentlichen Nahverkehr aus, der Elternbeschwerden zufolge insbesondere in den Wintermonaten grenzwertig ausgelastet ist.
 
Die Klassenräume der Reilinger Werkrealschule wurden in den Sommerferien sämtlich untereinander vernetzt. Seit Schuljahresbeginn 2012/13 stehen damit an allen Schularbeitsplätzen schnelle Internetverbindungen zur Verfügung. Ausgemusterte, aber für Unterrichtszwecke durchaus leistungsfähige PC aus dem Rathaus wie auch strahlungsarme Flachbildschirme ersetzen das bisherige Angebot. Diese Verbesserungen waren uns rund 18.000 Euro wert.
 
Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 hat sich eine dritte Außenklasse der renommierten Stephen-Hawking-Schule im Obergeschoss des Hauptschulgebäudes eingerichtet. Die staatlich anerkannte Privatschule wird vor allem von körperbehinderten Kindern besucht. Die eingegangene Kooperation erleichtert die Inklusion behinderter Kinder in den allgemeinen Schulbetrieb.
 
Jugendarbeit neu aufgestellt
Neu aufgestellt haben wir die Jugendarbeit der Gemeinde. Der kommunale Jugendtreff Cosmos ist jetzt Bestandteil des interkommunalen Teams Brühl-Ketsch-Reilingen und wird von insgesamt vier Fachkräften des Postillion e.V. geleitet. Veränderte Öffnungszeiten, ein neues Konzept und eine rundum erneuerte Ausstattung haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Die ansteigenden Besucherzahlen stimmen jedenfalls optimistisch.
 
Unsere örtlichen Spielflächen werden regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf erneuert. Das war Mitte September auf dem Spielgelände in der Johann-Strauß-Straße der Fall, wo neben Spielgerät nahezu die komplette Bepflanzung und Einfriedung zu ersetzen war.
 
Vor 50 Jahren wurde der deutsch-französische Freundschaftsvertrag geschlossen und damit eine weitreichende politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit beider Länder vereinbart. Das Jubeljahr wurde auch von den Partnergemeinden Jargeau und Reilingen dazu genutzt, das deutsch-französische Verhältnis mit vielen Aktionen lebendig zu gestalten und ihm jenseits vertraglicher Vereinbarungen die nötige „Bodenhaftung“ zu geben.
 
Auch die vor drei Jahren eingegangene Gemeindepartnerschaft mit dem italienischen Mezzago wurde in gegenseitigen Besuchen weiter vertieft.
 
Um das 20jährige Bestehen der im Rahmen des Maastrichter Vertrags im Jahr 1993 eingeführten Unionsbürgerschaft zu würdigen, hat die Europäische Kommission das Jahr 2013 zum „Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger“ ausgerufen.
 
Kulturelle Höhepunkte
Unsere Vereine sorgten auch im Jahr 2012 wieder für eine Vielzahl von sportlichen und kulturellen Höhepunkten. Sein 50jähriges Bestehen konnte der Karnevalverein „Die Käskuche“ feiern. Ein halbes Jahrhundert alt wurde auch der Kegelsportverein. Seinen festen Platz im Veranstaltungskalender hat der Ostermarkt der Freunde Reilinger Geschichte, der nun schon seit 20 Jahren auf die nahende Osterzeit einstimmt und den zahlreichen Besuchern zugleich altes Brauchtum näher bringt.
Ein Jubiläum der besonderen Art durfte das Deutsche Rote Kreuz feiern, das seit nunmehr 50 Jahren die jährlichen Blutspendeaktionen in Reilingen organisiert. Eine Liaison ist jetzt auch die TBG-Handballabteilung eingegangen. Sie hat eine Handballspielgemeinschaft mit der SG 07 der Nachbargemeinde St. Leon gegründet.
 
Eine durchschnittliche Spargelernte hat uns die diesjährige Spargelsaison beschert. Vor allem das wechselhafte, zeitweise zu kühle Wetter hat sich negativ auf das Wachstum des gefragten Stangengemüses ausgewirkt. Dagegen macht die touristische Vermarktung weitere Fortschritte. Außerordentlich beliebt ist ein Rundgang über den Spargel- und Tabaklehrpfad, mit Gelegenheit zum Spargelstechen und der anschließende Genuss des königlichen Gemüses. Mehr als 800 Besucher haben sich dieses Angebot nicht entgehen lassen.
 
Die evangelische Kirchengemeinde hat sich vorgenommen, die 1819 errichtete Weinbrenner Kirche zu sanieren. Sie soll spätestens zum 200jährigen Jubiläum im Jahr 2019 wieder in neuem Glanz erstrahlen.
 
Vorbildliche Aktivposten
Respekt, Dank und Anerkennung verdient das ehrenamtliche Engagement unserer „stillen Helden der Gesellschaft“, wie sie der ehemalige Bundespräsident Herzog einmal bezeichnet hat. Ich denke dabei an die Frauen und Männer, die sich in der Kommunalpolitik einbringen, an die Motoren unserer Vereine, Verbände und Kirchengemeinden. Ich erinnere aber auch an unsere Freiwillige Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz, auf die wir uns in Notfällen verlassen können.
Dieses humane Potential ist ein vorbildlicher Aktivposten unserer dörflichen Gemeinschaft.
Ich möchte mich aber auch bei allen bedanken, die in kommunalen Gremien, in der Verwaltung oder aus eigener Initiative öffentliche Aufgaben wahrgenommen haben und für unsere Mitbürger da waren.
Abschließend danke ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für das den Verantwortlichen der Gemeinde entgegen gebrachte Vertrauen, der Basis jeden kommunalpolitischen Wirkens.
 
Wahl stellt Weichen
In welche Richtung sich unser Land bewegen wird, darüber können und dürfen wir alle bei der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2013 entscheiden. Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, denn Wahlen sind ein Herzstück unserer parlamentarischen Demokratie.
 
Die Weichen für die Zukunft unserer Heimatgemeinde werden bei der Bürgermeisterwahl am 21. April 2013 gestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind heute schon dazu aufgerufen, den ersten Bürger oder Bürgerin der Gemeinde für die nächsten acht Jahre zu bestimmen.
 
Das Bewährte erhalten und trotzdem Neues anstreben, haben wir uns im Jahr 2013 zum Ziel gesetzt. Notwendig wird insbesondere eine Sanierung der Friedhofshalle und der Dacheindeckung der Fritz-Mannherz-Sporthalle.
Gemeinde wie auch KWG Reilingen mbH haben sich vorgenommen, weitere Gemeindegebäude energetisch aufzuwerten, beispielsweise das Anwesen in der Hauptstraße 49. Fortsetzen wollen wir die Sanierung des örtlichen Kanalnetzes. Ein Ausbau der Haydnallee, die weitere Nutzung des Schlossmühlenareals, der mögliche Neubau eines Seniorenpflegeheims im alten Ortskern und ein von den Vereinen favorisierter Kunstrasenplatz sind weitere Zukunftsprojekte, die es zielgerichtet anzugehen gilt.
 
Bereits entschieden hat der Gemeinderat, für die Feuerwehr ein neues Fahrzeug, einen Gerätewagen-Logistik, anzuschaffen. Damit soll ein mittlerweile 31 Jahre altes Löschfahrzeug ersetzt werden.
 
Der bekannte französische Schriftsteller Victor Hugo hat einmal gesagt: „Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare, für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte, für die Tapferen ist sie die Chance“.
 
In diesem Sinne hoffe ich mit Ihnen, dass uns das kommende Jahr 2013 viele Chancen bieten möge, und wir der neuen Zeit furchtlos entgegensehen können.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und dass die bevorstehenden Feiertage für Sie eine kleine Pause vom Alltag werden und neue Kraft schenken.
Kommen Sie gut ins neue Jahr, für das ich Ihnen letztmals als Bürgermeister Gesundheit, Glück und Zufriedenheit wünsche.
 
 
Ihr

Walter Klein
Bürgermeister

START
Neue Möbel, neue Spiele, neue Musikanlage, neue Angebote, neue Erzieherinnen, neue Öffnungszeiten. Der Reilinger Jugendtreff im Franz-Riegler-Haus ist mit vielen Veränderungen ins Jahr 2012 gestartet.
Foto: Postillion
START
Neue Möbel, neue Spiele, neue Musikanlage, neue Angebote, neue Erzieherinnen, neue Öffnungszeiten. Der Reilinger Jugendtreff im Franz-Riegler-Haus ist mit vielen Veränderungen ins Jahr 2012 gestartet.
Foto: Postillion
RISIKO
51 gewaltige Pappeln am Festplatz, entlang der Siemensstraße und im Gewann Reutwiesen hat die Gemeinde in der Faschingswoche fällen lassen. Sie haben bereits ihr Wachstumsalter überschritten und waren, großteils bereits erheblich durch Sturm und Blitzeinschlag vorgeschädigt, zu einem Sicherheitsrisiko geworden. Als Ausgleichsmaßnahme hat das Bauhofteam im Herbst Schwarzerlen und Eschen angepflanzt.
Foto: Gemeinde
RISIKO
51 gewaltige Pappeln am Festplatz, entlang der Siemensstraße und im Gewann Reutwiesen hat die Gemeinde in der Faschingswoche fällen lassen. Sie haben bereits ihr Wachstumsalter überschritten und waren, großteils bereits erheblich durch Sturm und Blitzeinschlag vorgeschädigt, zu einem Sicherheitsrisiko geworden. Als Ausgleichsmaßnahme hat das Bauhofteam im Herbst Schwarzerlen und Eschen angepflanzt.
Foto: Gemeinde
TRANSPARENZ
Mit der seit 1974 vertrauten Kameralistik hat die Gemeindeverwaltung Schluss gemacht und auf die vom Gesetzgeber geforderte kaufmännische Buchführung umgestellt. Durch das Drei-Komponenten-System der Ergebnis-, Finanz- und der Vermögensrechnung wird in bisher nicht gekannter Transparenz der Werteverzehr kommunalen Vermögens und zukünftiger Verbindlichkeiten offen gelegt.
Foto: Gemeinde
TRANSPARENZ
Mit der seit 1974 vertrauten Kameralistik hat die Gemeindeverwaltung Schluss gemacht und auf die vom Gesetzgeber geforderte kaufmännische Buchführung umgestellt. Durch das Drei-Komponenten-System der Ergebnis-, Finanz- und der Vermögensrechnung wird in bisher nicht gekannter Transparenz der Werteverzehr kommunalen Vermögens und zukünftiger Verbindlichkeiten offen gelegt.
Foto: Gemeinde
WERKSTATT
Seit 20 Jahren ist der Oster- und Handwerkermarkt der Freunde Reilinger Geschichte fester Bestandteil im jährlichen Kulturkalender. Über 50 Hobbykünstler zeigten auch bei der diesjährigen Veranstaltung ein buntes Angebot und verwandelten die Fritz-Mannherz-Halle in eine
WERKSTATT
Seit 20 Jahren ist der Oster- und Handwerkermarkt der Freunde Reilinger Geschichte fester Bestandteil im jährlichen Kulturkalender. Über 50 Hobbykünstler zeigten auch bei der diesjährigen Veranstaltung ein buntes Angebot und verwandelten die Fritz-Mannherz-Halle in eine "Osterhasenwerkstatt".
Foto: K. Dietrich
FARBENFROH
Über 400 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zogen Anfang März ausgestattet mit farbenfrohen Stecken, Blumen- und Sonnenkronen durch die Ortsstraßen, um mit einem prächtigen Sommertagsumzug den Winter zu vertreiben.
Foto: og
FARBENFROH
Über 400 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zogen Anfang März ausgestattet mit farbenfrohen Stecken, Blumen- und Sonnenkronen durch die Ortsstraßen, um mit einem prächtigen Sommertagsumzug den Winter zu vertreiben.
Foto: og
VIELSEITIG
Voll und ganz der Fastnacht verschrieben hat sich der Karnevalverein, der sein 50jähriges Vereinsbestehen feiern konnte. Durch ihre vielseitigen Auftritte bereichern die
VIELSEITIG
Voll und ganz der Fastnacht verschrieben hat sich der Karnevalverein, der sein 50jähriges Vereinsbestehen feiern konnte. Durch ihre vielseitigen Auftritte bereichern die "Käskuche" das kulturelle Leben weit über die Grenzen der Gemeinde.
Foto: K. Dietrich
AMORTISIERT
Der Zweckverband Wasserversorgung Südkreis Mannheim hat die Dachflächen seines Wasserwerks in der Speyerer Straße mit einer Photovoltaikanlage bestückt. Auf über 1.800 Quadratmeter Dachflächen verwerten 600 Module das Sonnenlicht. Die Investitionskosten von 350.000 Euro sollen sich spätestens bis 2020 amortisiert haben. 
Foto: og
AMORTISIERT
Der Zweckverband Wasserversorgung Südkreis Mannheim hat die Dachflächen seines Wasserwerks in der Speyerer Straße mit einer Photovoltaikanlage bestückt. Auf über 1.800 Quadratmeter Dachflächen verwerten 600 Module das Sonnenlicht. Die Investitionskosten von 350.000 Euro sollen sich spätestens bis 2020 amortisiert haben.
Foto: og
VERSCHLEISS
Um die Verschleißspuren an Bau und Ausstattung der 25 Jahre alten Fritz-Mannherz-Sporthalle zu beseitigen, hat die Gemeinde 45.000 Euro investiert. Mit frischer Farbe wurden Innenwände und Außenfassade renoviert, Brandschutz und Sicherheitsbeleuchtung mit neuer Technik verbessert.
Foto: Lenhardt
VERSCHLEISS
Um die Verschleißspuren an Bau und Ausstattung der 25 Jahre alten Fritz-Mannherz-Sporthalle zu beseitigen, hat die Gemeinde 45.000 Euro investiert. Mit frischer Farbe wurden Innenwände und Außenfassade renoviert, Brandschutz und Sicherheitsbeleuchtung mit neuer Technik verbessert.
Foto: Lenhardt
AUSBAU
Nach sechs Jahren Laufzeit musste die Rathaus EDV durch leistungsfähigere, aber auch energiesparende Komponenten in Hard- und Softwarebereich ersetzt werden. Rund 53.000 Euro haben die technischen Neuerungen gekostet, mit denen die Gemeindeverwaltung ihren Leistungsstandard festigen und noch weiter ausbauen will. Die ausgemusterten Rechner können für Unterrichtszwecke der Schule verwendet werden.
Foto: Gemeinde
AUSBAU
Nach sechs Jahren Laufzeit musste die Rathaus EDV durch leistungsfähigere, aber auch energiesparende Komponenten in Hard- und Softwarebereich ersetzt werden. Rund 53.000 Euro haben die technischen Neuerungen gekostet, mit denen die Gemeindeverwaltung ihren Leistungsstandard festigen und noch weiter ausbauen will. Die ausgemusterten Rechner können für Unterrichtszwecke der Schule verwendet werden.
Foto: Gemeinde
ANGEGRIFFEN
Rund 200.000 Euro hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft aufgebracht, um die angegriffene Bausubstanz des 1990 errichteten Obdachlosen- und Flüchtlingswohnheims im Alten Rottweg 5 -7 zu sanieren. Erneuert wurden Dach, Fenster, Eingangstüren und Fassade. Für einen störungsfreien Rundfunk- und Fernsehempfang sorgt eine zentrale Satellitenanlage.
Foto: Gemeinde
ANGEGRIFFEN
Rund 200.000 Euro hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft aufgebracht, um die angegriffene Bausubstanz des 1990 errichteten Obdachlosen- und Flüchtlingswohnheims im Alten Rottweg 5 -7 zu sanieren. Erneuert wurden Dach, Fenster, Eingangstüren und Fassade. Für einen störungsfreien Rundfunk- und Fernsehempfang sorgt eine zentrale Satellitenanlage.
Foto: Gemeinde
ENTSPANNT
Entspannt hat sich die Verkehrssituation in der Kirchenstraße. Dort ist seit Herbst das gewohnte Parken von Kraftfahrzeugen beidseits der Straße nicht mehr möglich, sondern nur noch in gekennzeichneten Flächen. Zuvor war die Durchfahrt dieser Ortsstraße immer wieder für Fahrzeuge der Rettungsdienste und Dienstleistungsunternehmen blockiert.
Foto: Gemeinde
ENTSPANNT
Entspannt hat sich die Verkehrssituation in der Kirchenstraße. Dort ist seit Herbst das gewohnte Parken von Kraftfahrzeugen beidseits der Straße nicht mehr möglich, sondern nur noch in gekennzeichneten Flächen. Zuvor war die Durchfahrt dieser Ortsstraße immer wieder für Fahrzeuge der Rettungsdienste und Dienstleistungsunternehmen blockiert.
Foto: Gemeinde
GEDÄMMT
Klimawandel und hohe Energiepreise zwingen zum Handeln. Das Doppelwohnhaus in der Speyerer Straße 42/44 hat ein neues wärmegedämmtes Dach erhalten. Die sechs Mietwohnungen können jetzt über eine Gas-Brennwertheizung mit Wärme versorgt werden. Die energetische Verbesserung hat überschlägig 180.000 Euro gekostet.
Foto: Gemeinde
GEDÄMMT
Klimawandel und hohe Energiepreise zwingen zum Handeln. Das Doppelwohnhaus in der Speyerer Straße 42/44 hat ein neues wärmegedämmtes Dach erhalten. Die sechs Mietwohnungen können jetzt über eine Gas-Brennwertheizung mit Wärme versorgt werden. Die energetische Verbesserung hat überschlägig 180.000 Euro gekostet.
Foto: Gemeinde
SPANNEND
Die spannende Spurensuche auf dem Gelände der ehemaligen Burg Wersau verzeichnet auch bei der diesjährigen Grabungskampagne spektakuläre, vorgeschichtliche Funde aus dem 12./13. Jahrhundert bis zurück in die Broncezeit. Am Tag des offenen Denkmals machten sich viele Besucher der historischen Fundstücke ein eigenes Bild von den mehrwöchigen Lehrgrabungen.
Foto: Katrin Dietrich
SPANNEND
Die spannende Spurensuche auf dem Gelände der ehemaligen Burg Wersau verzeichnet auch bei der diesjährigen Grabungskampagne spektakuläre, vorgeschichtliche Funde aus dem 12./13. Jahrhundert bis zurück in die Broncezeit. Am Tag des offenen Denkmals machten sich viele Besucher der historischen Fundstücke ein eigenes Bild von den mehrwöchigen Lehrgrabungen.
Foto: Katrin Dietrich
GELÖST
Korrosion und unangenehme Gerüche waren dafür verantwortlich, dass der Sammelkanal zur Entwässerung der bewohnten Außenbereiche um 715 Meter verlängert und zwei leistungsfähigere Pumpwerke installiert werden mussten. 200.000 Euro hat die Gemeinde die Lösung des Abwasserproblems gekostet.
Foto: Gemeinde
GELÖST
Korrosion und unangenehme Gerüche waren dafür verantwortlich, dass der Sammelkanal zur Entwässerung der bewohnten Außenbereiche um 715 Meter verlängert und zwei leistungsfähigere Pumpwerke installiert werden mussten. 200.000 Euro hat die Gemeinde die Lösung des Abwasserproblems gekostet.
Foto: Gemeinde
KONSENS
Die Aussegnungshalle des Friedhofs soll nach mehr als 50 Jahren sowohl baukonstruktiv als auch technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Über die entwickelten Ausbauvarianten konnte seither leider noch kein Konsens erzielt werden.
Foto: svs
KONSENS
Die Aussegnungshalle des Friedhofs soll nach mehr als 50 Jahren sowohl baukonstruktiv als auch technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Über die entwickelten Ausbauvarianten konnte seither leider noch kein Konsens erzielt werden.
Foto: svs
AUFGERÜSTET
Spätestens im Januar 2013 stehen in Reilingen schnelle Internetverbindungen der Telekom zur Verfügung. Die Gemeinde bezuschusst den Ausbau der digitalen Infrastruktur mit rund 75.000 Euro. 
Foto: Telekom
AUFGERÜSTET
Spätestens im Januar 2013 stehen in Reilingen schnelle Internetverbindungen der Telekom zur Verfügung. Die Gemeinde bezuschusst den Ausbau der digitalen Infrastruktur mit rund 75.000 Euro.
Foto: Telekom

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