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Neue Konrektorin an der Friedrich-von-Schiller-Schule Reilingen
Neue Konrektorin Frau Dr. Sigrun Krause-Soriano

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In Rahmen einer Dienstbesprechung, zu der der Schulleiter der Friedrich-von-Schiller-Schule geladen hatte, wurde in diesen Tagen der neuen Konrektorin, Frau Dr. Sigrun Krause-Soriano, von Bürgermeister Walter Klein ein Blumengebinde überreicht und die persönlichen wie auch die Glückwünsche des Gemeinderates überbracht.
Rektor Uwe Wolf würdigte die bisherige Tätigkeit seiner nun ständigen Vertreterin in der Schulleitung und drückte seine große Freude darüber aus, dass mit Frau Dr. Sigrun Krause-Soriano einer sehr verdienten und kompetenten Kollegin aus seinem Lehrerkollegium diese verantwortungsvolle Funktion übertragen wurde.
Seit dem 11.09.1995 ist Frau Dr. Krause-Soriano schon Mitglied des Reilinger Lehrerkollegiums und mit den schulischen Verhältnissen sehr gut vertraut.

Bereits am 11.10.2005 war die beliebte Lehrerin, schon bald nach der Pensionierung des Konrektors Bernhard Römpert zum 31.07.2005, vom Amt für Schulaufsicht und Schulentwicklung Heidelberg und mit Verfügung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zur stellvertretenden Schulleiterin bestellt worden.
Die förmliche Ernennung zur Konrektorin erfolgte schließlich am 17.05.2006 mit der Aushändigung der Urkunde im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises in Heidelberg.

Konrektorin Dr. Sigrun Krause-Soriano hat einen recht bewegten und interessanten beruflichen Werdegang hinter sich.

Während ihres Studiums an der PH Esslingen arbeitete sie von 1975-1978 als Angestellte in einer Esslinger Buchhandlung.
Nach der 1. Lehramtsprüfung im Jahre 1978 unterrichtete sie an der Grundschule Illerkirchen im Schulamtsbezirk Ulm. Mit Abschluss der Ausbildung und der 2. Lehramtsprüfung im Juli 1980 wechselte die Kollegin zum Bildungszentrum am Kuhberg, an die Anna-Esslinger-Realschule, wo sie bis Juli 1985 verblieb.
Nachdem im September 1984 ihre Tochter Tabea geboren worden war, siedelte sie im Juli 1985 mit ihrem Mann Derek Soriano nach Georgia, USA, über. Im Januar 1986 wurde der Sohn Philip geboren, und im September des gleichen Jahres begann sie am Columbus-College als Dozentin „Deutsch als Fremdsprache“ zu unterrichten. Im Januar 1987 wurde ihr dann eine Vollzeitstelle als Deutsch- und Englischlehrerin an der örtlichen High School angeboten. Neben dieser Tätigkeit als Lehrerin begann sie in Atlanta im Abendstudium Collegekurse zu belegen, um die nächste Zertifikationsstufe für Lehrer zu erreichen. In den USA ist die Höhe des Gehaltes von diesen Stufen abhängig.
Nach eineinhalb sehr arbeitsreichen Jahren wurde ihr Mann nach Eatontown, New Jersey, versetzt.
Frau Dr. Krause-Soriano begann nun an der Rutgers University, The State University of New Jersey, das Studium zum Magister in „Deutsche Literatur und Sprache“, das sie 1992 erfolgreich abschloss. Während dieser Zeit war sie Teaching Assistant an der Universität und unterrichtete Literatur- und Sprachkurse. Sie entschloss sich deshalb, das Studium fortzusetzen und zu promovieren. Das Erreichen dieses Zieles verzögerte sich immer wieder, denn die Familie zog im Juni 1993 von New Jersey nach Kansas und ein Jahr später nach Heidelberg.
Dort arbeitete Frau Dr. Krause-Soriano weiterhin an der Dissertation, und bis zu ihrem Dienstantritt an der Friedrich-von-Schiller-Schule Reilingen im September 1995 unterrichtete sie ehrenamtlich „Englisch als Fremdsprache“ am Army Community Center Heidelberg.
1998 war die Arbeit an der Dissertation beendet, und die Promotion erfolgte im Frühjahr 1999.

Rektor Uwe Wolf wies auf die große Einsatzbereitschaft seiner Konrektorin hin, die sich in den 11 Jahren ihrer Tätigkeit an der Schillerschule nicht nur als qualifizierte Fach- und Klassenlehrerin große Verdienste erworben hat. Großes Engagement zeigt die Kollegin auch bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen (Begleiterin der Englandfahrten des Förderkreises der Schule) und mit der Übernahme von zusätzlichen Aufgaben wie Leiterin der Fachkonferenz Deutsch, Mitglied im Schulentwicklungsteam, Ausbildungslehrerin für Lehreranwärter.
Auch Bürgermeister Walter Klein wies abschließend auf die große Beliebtheit der Kollegin in Reilingen hin und erinnerte gern daran, dass er selbst sie als Fachlehrerin seines Sohnes Sebastian schätzen gelernt hatte.

SL
( 16.06.2006 - 19:12)

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