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Corona-Tests für Lehrkräfte und Beschäftigte in Schulen und Kindertageseinrichtungen

[Online seit 30.07.2020]

Schiller-Schule verleiht im neuen Schuljahr Tablets an Schüler


Am vergangenen Donnerstag haben für etwa 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg die Sommerferien begonnen. Die Corona-Pandemie hat im zurückliegenden Schuljahr – aber auch in den Kindertagesstätten - viele Planungen über den Haufen geworfen und den am Schul- und Kitaleben Beteiligten viel Improvisationskunst abverlangt.


Um eine zweite Welle und damit einen weiteren Lockdown zu verhindern, hat der Infektionsschutz an den Schulen und Kindertageseinrichtungen weiterhin höchste Priorität. In den Sommerferien wird das Landesgesundheitsamt eine Handreichung erstellen, welche Symptome künftig für ein Fernbleiben von der Schule und von der Kita maßgeblich sind – klar verständlich, einfach und medizinisch fundiert.


Teststrategie zur Risikominimierung


Zwischen 17. August und 30. September kann sich jede an einer Schule, einer Kita oder in der Kindertagespflege tätige Person maximal zweimal bei einem niedergelassenen Arzt mit Kassenzulassung testen lassen. Tritt ein SARS-CoV-2-Fall an einer Schule auf, können sich zudem alle anwesenden Personen sofort testen lassen – unabhängig von Symptomen und davon, ob Kontakt zur infizierten Person bestand.


Ab dem Schulstart am 14. September ist es zudem an allen weiterführenden Schulen ab Klasse fünf Pflicht, außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Freiwillig ist dies natürlich auch während des Unterrichts möglich.


Neues Schuljahr: Lücken und Förderbedarfe identifizieren


Inhaltlich wird das neue Schuljahr, das am 14. September startet, auch vom Nachholen geprägt sein. Aufgrund des eingeschränkten Präsenzunterrichts und des abrupten Wechsels vom analogen Lernen im Klassen- zum digitalen im Kinderzimmer sind zweifelsohne Lernlücken entstanden. Schwerpunkt im Schuljahr 2020/2021 muss und wird deshalb sein, Inhalte zu wiederholen und zu vertiefen.
Mit dem Lern- und Förderprogramm „Lernbrücken“ sollen Schülerinnen und Schüler, die durch das Corona-Virus und dessen Folgen unverschuldet in Bildungsnot geraten sind, zu unterstützt werden. Dass das Ministerium alle Abschlussprüfungen 2021 zeitlich nach hinten verlegt hat, soll zudem mehr Zeit für Wiederholung und Prüfungsvorbereitung ermöglichen.


Im neuen Schuljahr lautet das Ziel: so viel Präsenzunterricht wie möglich und Hauptaugenmerk auf das Kerncurriculum in allen Fächern.
Sollte doch Fernunterricht notwendig werden, sollen verbindliche Leitlinien und Qualitätskriterien die Grundlage für das digitale Lernen bilden. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten dieselben Unterrichtsmaterialien, regelmäßig Aufgaben in allen Fächern sowie Rückmeldungen dazu. Lehrkräfte müssen regelmäßig und verlässlich mit den Schülern kommunizieren sowie das Fernlernen dokumentieren. Fehlt einem Teilnehmer die digitale Ausstattung oder Anbindung, wird auch die Friedrich-von-Schiller-Schule mit Endgeräten oder dem Zugang zu den Angeboten aushelfen können.


Weitere Informationen
Das Merkblatt für Beschäftigte an Schulen, Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindertagespflege zum Angebot freiwilliger Testungen auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus findet sich unter

https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/20200729-Merkblatt_Teststrategie_LehrerInnen.pdf

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