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"Dies und das - von allem was"

[Online seit 11.02.2019]

Närrisches Frauenfrühstück fordert die Lachmuskeln
Mit der närrischen Zahl von 99 Besucherinnen starten die Landfrauen am Samstag in ihr „Närrisches Frauenfrühstück“. Das Motto des Tages lautete „Dies und das- von allem was“, und dies bezog sich nicht nur auf das große Frühstücksbuffet, sonder auch auf das abwechslungsreiche Programm, das die Landfrauen auf die Beine gestellt hatten. Mit einem „Ahoi, liebe Landfrauen“ begrüßte die Vorsitzende Claudia Geng die Frauen im voll besetzten Wendelinushaus und empfahl, nach dem Sektempfang, eine gute Grundlage für den Vormittag zu schaffen. Dies war keine schwere Aufgabe, denn mit Lachscreme, Fastnachtsküchle, eingelegtem Spargel, Eiern und Brotaufstrichen in sämtlichen Variationen, Kuchen und natürlich den üblichen Frühstücksklassikern musste „Frau“ einfach ordentlich zugreifen.

leckere Auswahl am Buffet
leckere Auswahl am Buffet

Zum Nachtisch gab es dann lustige Schmankerln auf der Bühne. Den Anfang machte hier der Mundartsänger Wolfgang Danner. Bei den Reilinger ist der gebürtige „Monnema“, der nun schon über 30 Jahre in Reilingen lebt, natürlich mehr als bekannt, doch waren auch Frauen aus dem Umland zu Gast und denen stellte er sich, ganz höflich, erst mal in seinem Lied „Isch hees Wolfgong“ vor. Bereits beim ersten Refrain sang und klatschte die bunt maskierte Meute sofort mit.

Gut gelaunte Gäste
Gut gelaunte Gäste

So ging es mit dem Titel „Große Bäm sin do zum pisse“ auch gleich munter weiter und der Sänger verstand es zudem, sich mit den Damen charmant zu unterhalten. Beides sicherte ihm somit seine Eintrittskarte für weitere Auftritte im Reigen der Landfrauen, mit denen er gemeinsam auch das Lied vom Gutselstand uf de Reilinga Brigg sang.

Sänger Wolfgang Danner
Sänger Wolfgang Danner

Vertrieben wurde Wolfgang zwischendurch jedoch von Hild (Vera Strittmatter) und Bawett (Nanette Frey), die ebenfalls ein bekanntes Dou in der Spargelgemeinde sind. Die temperamentvollen Damen schlüpften in die Rollen zweier Landfrauen, die sich von ihrem Feld stahlen im beim Frauenfrühstück dabei zu sein und gewährten nun einen tiefen Einblick in ihr Privatleben, das von ihren Männern, der Arbeit und dem Geschwätz im Ort geprägt ist. „Stell dir vor Hilde, mein Heiner schläft schon seit einer Woche im Stall neben unserer Kuh Erna und wartet bis sie ihr Junges bekommt“, berichtete Bawett und Hilde hatte, wie meist, sofort den Durchblick. „Ja, wenn dein Heiner die ganze Seit neben der Kuh sitzt, denn denkt die doch, das Rindvieh ist schon da“. Schnell flossen bei den Besucherinnen die Lachtränen und Hilde und Bawett hatten noch viele nützliche Tipps, wie zum Beispiel zur erotischen Nutzfläche bei Frauen jenseits der Kleidergröße 36 parat.

Hilde und Bawett
Hilde und Bawett

Was die Landfrauen wohl nicht bedacht haben, war, dass sie zuhause ja noch mehr weibliche Geschöpfe haben, die sie nicht mit genommen hatten. Diese brachen heimlich aus ihren Ställen aus und stürmten als die „Wilden Hühner“ gackernd die Bühne im Wendelinushaus und legten mit flottem Flügelschlag eine kesse Sohle aufs Parkett, wofür sie tosenden Applaus erhielten.

Die wilden Hühner
Die wilden Hühner

Zum Abschluss des Unterhaltungsprogamms hatten sich Vera Strittmatter und Nanette Frey nochmal mächtig in Schale geworfen, um über ihre missglückte Suche nach einem Verein zu suchen und erklärten in ihrem Lied „Mir wolle so gern, gern, Reilinger sei“, was sie alles dafür taten. Dabei brachten sie sich selbst und die Frauen im Saal immer mehr in Schwung. 

Hilde und Bawett, alias Vera Strittmatter und Nanette Frey, waren einer der Höhepunkte beim närrischen Frauenfrühstück des Landfrauenvereins. Bei ihrem Lied
Hilde und Bawett, alias Vera Strittmatter und Nanette Frey, waren einer der Höhepunkte beim närrischen Frauenfrühstück des Landfrauenvereins. Bei ihrem Lied "Mir wolle so gern, gern, Reilinger sei" wurden sie von Ann-Sophie unterstützt.

Mit spontanen Einlagen und Streitereien über das Verschieben des Pults, Zwischenrufen und das Auflösen der Schuhsohlen auf der Bühne zeigten die Zwei, dass sie ein begnadetes Talent haben, ihre Zuschauer in jeder Situation zum Lachen zu bringen. Somit hielt das „Närrische Frauenfrühstück“ genau das was es versprochen hatte, „Dies und das- von allem was“, und wurde ein großer Erfolg.
K.D., Fotos: Katrin Dietrich

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