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"Wir werden Dich vermissen"

[Online seit 11.06.2018]

Bauhofleiter Ludwig Anweiler (4.v.li.) freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Weisbrod, Heike Hornig (Personalrätin), Torsten Braun (neuer Bauhofleiter), Rolf Schwechheimer (Sachbearbeiter Personal), Ramona Drexler (Leiterin Bauamt), Thomas Wünsche (Stellv. Wassermeister Zweckverband WVS), Petra Brandenburger (Stellv. Leiterin Bauamt) und Wolfgang Schweikert (Wassermeister Zweckverband WVS) auf seinen bevorstehenden Ruhestand.
Bauhofleiter Ludwig Anweiler (4.v.li.) freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Weisbrod, Heike Hornig (Personalrätin), Torsten Braun (neuer Bauhofleiter), Rolf Schwechheimer (Sachbearbeiter Personal), Ramona Drexler (Leiterin Bauamt), Thomas Wünsche (Stellv. Wassermeister Zweckverband WVS), Petra Brandenburger (Stellv. Leiterin Bauamt) und Wolfgang Schweikert (Wassermeister Zweckverband WVS) auf seinen bevorstehenden Ruhestand.

Bauhofleiter Ludwig Anweiler geht nach 36 Dienstjahren in den Ruhestand
 
Er ist das Gesicht des kommunalen Bauhofes, ist fachlich sehr versiert und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz. Die Rede ist von keinem Geringeren als von Ludwig („Lui“) Anweiler, der seit fast 31 Jahren den Außendienst der Gemeinde mit aktuell gut einem Dutzend Mitarbeiter anführt, und seinen Ruhestand vor Augen hat. Nicht nur die Kollegen aus dem Bauhof, sondern auch aus der Kernverwaltung und dem Wasserzweckverband ließen es sich am Freitagmittag nicht nehmen, dem Scheidenden ihre Reverenz zu erweisen.

Der künftige Ruheständler Ludwig Anweiler (4.v.li.) inmitten seiner Bauhofkollegen (v.li.) Ralf Krauth, Andreas Erbrecht, Torsten Braun (neuer Bauhofleiter), Wolfgang Freidel, Robert Lauinger, Michael Greif, Andreas Schnepf, Hans Anweiler und Florian Vögele.
Der künftige Ruheständler Ludwig Anweiler (4.v.li.) inmitten seiner Bauhofkollegen (v.li.) Ralf Krauth, Andreas Erbrecht, Torsten Braun (neuer Bauhofleiter), Wolfgang Freidel, Robert Lauinger, Michael Greif, Andreas Schnepf, Hans Anweiler und Florian Vögele.

Omnipräsent und überall einsetzbar
 
In seinen Abschiedsworten sprach Bürgermeister Stefan Weisbrod von der „technischen Seele der Gemeinde“, ja gar von einer omnipräsenten und überall einsetzbaren „Allzweckwaffe“, die man nur sehr ungern in den verdienten Ruhestand gehen lasse. Von Anbeginn seiner Tätigkeit vor 36 Jahren habe der gelernte Maschinenschlosser sein Talent, „aus nichts, sehr viel zu machen“ ausleben können. „Für viele Fragen und Problemstellungen waren Sie erster Ansprechpartner für Verwaltung, örtliche Vereine, ja für alle Reilinger Bürgerinnen und Bürger“, stellte Weisbrod fest. Mit der Personalie Ludwig Anweiler habe die Gemeinde großes Glück gehabt. Namens des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung bedankte sich Weisbrod für die zu Gunsten der örtlichen Gemeinschaft erbrachte Lebenszeit. Dem begeisterten Camper überreichte der Bürgermeister neben einem Blumengruß einen europaweiten Campingführer, mit dem Anweiler jetzt in Ruhe und Muße seine Reisen mit dem Wohnmobil planen könne. 
Herzlich auch die an den „lieben Lui“ gerichteten Abschiedsworte der Personalrats-Vertreterin Heike Hornig. In Reimform brachte sie so manche, ihm eigene Charaktereigenschaft, wie etwa seine direkte Ansprache und Gradlinigkeit auf den Punkt. Einen „Reisepass ins Glück“ durfte Anweiler aus ihren Händen in Empfang nehmen.

Der gemischte Rathauschor mit Uwe Schuppel, Rolf Schwechheimer, Lena Lawinger, Heike Hornig, Stefanie Schuppel (verdeckt) und Elisa Rehberger sorgt für eine gesangliche Einlage.
Der gemischte Rathauschor mit Uwe Schuppel, Rolf Schwechheimer, Lena Lawinger, Heike Hornig, Stefanie Schuppel (verdeckt) und Elisa Rehberger sorgt für eine gesangliche Einlage.

Grenzenlose Freiheit jenseits der Pflichten
 
Für die Kolleginnen und Kollegen von Verwaltung und Bauhof bedauerte Petra Brandenburger den Weggang einer geschätzten Führungsperson, dessen Telefon wohl öfter geklingelt habe, als die Notrufnummer 112.  „Wir werden Deine offene,  herzliche und manchmal etwas raue Art, sowie Dein umfängliches Fachwissen vermissen“, stand für sie fest. Niemand kenne den Ort besser als der scheidende Bauhofleiter, der nach ihrem Eindruck nicht nur jeden Einwohner persönlich kenne, sondern jeden einzelnen Grashalm, jeden Pflasterstein, jede Straße, Gemeindewohnhaus oder Abwasserrohr.  Mit einem inhaltsschweren Umschlag dankte die Belegschaft ihrem „Lui“ und  auch seiner Frau Anette.
Eine gemischte Sangesgruppe des Rathauses unter der Leitung von Uwe Schuppel war es schließlich, die dem beliebten Kollegen das Leben als Ruheständler schmackhaft machte. In humorvollen Versen verpackt und nach der Melodie „Über den Wolken“ von Reinhard Mey besang das Sextett die „grenzenlose Freiheit jenseits der Pflichten“, die Ludwig Anweiler jetzt erwarten darf.  (jd)
 
Fotos: Gemeinde

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