Gemeinde Reilingen

Seitenbereiche

Volltextsuche

RSS

Facebook

Kontrast

Schriftgröße:

Seiteninhalt

KiTa-Neubau wird erst später fertig

[Online seit 05.02.2018]

Die Innenwände sind bereits verputzt. In Rückstand geraten ist die Rohinstallation der Lüftungsanlage.
Die Innenwände sind bereits verputzt. In Rückstand geraten ist die Rohinstallation der Lüftungsanlage.

Nasskalte Witterung und nicht eingehaltene Terminvorgaben verzögern das kommunale Bauprojekt
 
„Der KiTa-Neubau biegt in die Zielgeraden“, war am 13. Dezember in der Tagespresse zu lesen. „Davon sind wir leider noch ein ganzes Stück entfernt“, meint dazu der verantwortliche Bauleiter Frank Vögele. Denn beim Innenausbau läuft längst nicht alles so rund, wie es den Anschein hat.
Schon vor Wintereinbruch wirbelte eine mehrwöchige Lieferverzögerung bei den Fensterelementen den Bauablauf kräftig durcheinander. Auch bei der Rohinstallation der Lüftungsanlage sind die Terminvorgaben für ein Fachunternehmen aus dem pfälzischen Eisenberg  längst überschritten. Noch im Dezember sollte eigentlich das Flachdach komplett abgedichtet sein. Die Außenarbeiten wurden aber immer wieder von der nasskalten Witterung ausgebremst. Sie sind bislang noch unvollendet.
 
Einweihung voraussichtlich im Juni
 
Architekt Eberhard Vögele spricht mittlerweile von einem entstandenen Zeitverlust von mindestens sechs Wochen, der sich auch nicht durch veränderte Bauabläufe oder Mehrarbeit aufholen lasse. Seine unmissverständliche Ansage: „Ein Projektabschluss im Mai lässt sich nicht mehr bewerkstelligen“.  Bis Ende Juni soll es noch dauern, bis die kommunale Betreuungseinrichtung eingeweiht werden kann.
Dennoch müssen sich die Eltern bereits angemeldeter Kinder keine Sorgen machen. Die Verwaltung hat sich auf die neue Situation eingestellt und arbeitet bereits an einer Interimslösung für die übergangsweise Betreuung der Kleinen.
 

Mobile Warmluftsysteme bringen den Trocknungsprozess im Gebäudeinnern in Schwung.
Mobile Warmluftsysteme bringen den Trocknungsprozess im Gebäudeinnern in Schwung.

Innenraumbeheizung beschleunigt Trocknungsprozess
 
Im Gebäudeinneren herrschen angenehme Arbeitstemperaturen. Der Baukörper wird mit einem ölbetriebenen Baustellen-Heizgerät aufgeheizt, was natürlich auch den Trocknungsprozess von Wand, Boden und Decken beschleunigt. Gelungen ist es, auf Kalksandstein-Wände einen Gipsputz aufzubringen. Im Kellergeschoss haben die Wände einen feuchtigkeitsregulierenden Kalk-Zementputz erhalten. Aktuell wird gerade die Fußbodenheizung im Erdgeschoss verlegt und anschließend der Estrich aufgebracht. Im Obergeschoss sind diese Arbeiten bereits abgeschlossen.  Das gilt auch weitgehend für die Rohinstallationen der Gewerke Elektro, Sanitär und Heizung.
Ab Mitte Februar starten die ersten Ausbaugewerke, also Trockenbau, Akustikdecken und Fliesenbeläge. Zeitnah soll auch mit der Außenfassade begonnen werden, wenn sich die Temperaturen dauerhaft und deutlich  im Plusbereich bewegen. „Luft- und Putztemperaturen von mehr als fünf Grad wären ideal“, erklärt dazu Frank Vögele.  (jd)
 
Fotos: jd 

Die Heizschlangen sind über Etagenverteiler mit dem zentralen Heizsystem verbunden.
Die Heizschlangen sind über Etagenverteiler mit dem zentralen Heizsystem verbunden.
Auf den Dämmplatten werden die Heizkreise der Fußbodenheizung verlegt.
Auf den Dämmplatten werden die Heizkreise der Fußbodenheizung verlegt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen