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Wissenswertes rund um Wahlen

Bundestagswahl 2017: CDU und SPD verlieren

[Online seit 24.09.2017]

Olav Gutting
Olav Gutting

Olav Gutting (CDU) sichert sich zum fünften Mal ein Direktmandat im „Spargelwahlkreis“ / Dr. Danyal Bayaz (GRÜNE) zieht über die Landesliste ein

 

Die Volksparteien CDU und SPD müssen bei der Bundestagswahl deutliche Verluste verkraften. Trotzdem kann Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) voraussichtlich vier weitere Jahre regieren. Die CDU sackte von 41,5 Prozent auf 32,9 Prozent. Ihr bisheriger Koalitionspartner SPD mit Herausforderer Martin Schulz ist auf ein Rekordtief gestürzt (von 25,7 Prozent auf 20,8 Prozent). Profiteur der Klatsche für die große Koalition ist die AfD mit 13,0 Prozent (2013: 4,7 Prozent). Die FDP zieht mit 10,4 Prozent wieder in den Bundestag ein (+ 5,6 Prozent). Grüne und Linke konnten mit 9,0 Prozent leichte Hinzugewinne verbuchen (+ 0,6 Prozent, bzw. + 0,4 Prozent).

 

Nachdem die SPD in die Opposition gehen will, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt nur die Option, eine Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen zu bilden.

Die Wahlbeteiligung lag bei 76,5 Prozent und damit deutlich höher als vor vier Jahren (71,5 Prozent).

Dr. Danyal Bayaz
Dr. Danyal Bayaz

So wählte der Wahlkreis 278 Bruchsal - Schwetzingen

 

Der Christdemokrat Olav Gutting sicherte sich zum fünften Mal das Direktmandat im Wahlkreis 278 Bruchsal-Schwetzingen. Mit 41,46 Prozent der Erststimmen (- 10,38 Prozent) ließ er zwar seine sozialdemokratische Gegenkandidatin Nezaket Yildirim deutlich hinter sich, die auf 19,48 Prozent kam, verlor aber deutlich an Stimmen. Die Direktkandidaten der anderen Parteien blieben gleichfalls chancenlos. Am Montag Nachmittag stand fest, dass Dr. Danyal Bayaz über die Landesliste der Grünen in den Bundestag einzieht.

 

Bei den Zweitstimmen erreicht die CDU 34,81 Prozent (- 11,79), die SPD 17,39 Prozent (- 4,19), die Grünen 10,15 Prozent (+ 1,97), die FDP 11,91 Prozent (+ 6,22), die AfD 14,93 Prozent (+ 8,87) und die Linke 5,68 Prozent (+ 1,24).

Die Wahlbeteiligung stieg auf 78,72 Prozent (2013 = 74,02 Prozent).

 

So wählte Reilingen

 

Ähnlich war auch das Wählerverhalten in Reilingen. Hier nahm die Wahlbeteiligung um über vier Prozentpunkte zu und erreichte 80,78 Prozent.

 

Bei den Zweitstimmen sank die CDU mit 32,95 Prozent um über 10 Prozent. Auch die SPD verliert deutlich um rund 5 Prozent mit 18,28 Prozent.

 

Alle anderen Mitbewerber konnten die Ergebnisse von 2013 verbessern. Die Grünen kamen auf 10,36 Prozent (+ 3,15), die FDP 13,32 Prozent (+ 5,89), die AfD 14,62 Prozent (+ 8,78) und die Linke 4,94 Prozent (+ 0,32).

Stimmzettelauswertung schnell und zuverlässig

 

Mit Routine und großem Eifer machten sich die eingesetzten Wahlhelfer mit Schließung des Wahllokals um 18.00 Uhr an die Stimmenauszählung. Dabei waren die rund 80 Helfer nahezu unter sich. Viele Reilinger bevorzugten doch den Platz vor dem heimischen Fernseher, um die ersten bundesweiten Hochrechnungen zu verfolgen. Bereits nach exakt 31 Minuten lag für den Stimmbezirk 7 eine erste Schnellmeldung vor. Um 19.17 Uhr war die Auszählung in allen zehn Wahlbezirken wie auch in den beiden Briefwahlbezirken beendet und das vorläufige Endergebnis wurde bekannt geben. Nach der Information von Kreiswahlleiter und Presse wurde das Wahlergebnis gegen 20.30 Uhr auf der Gemeindehomepage präsentiert.

 

In der heutigen Amtsblattausgabe finden Sie eine vollständige Übersicht der auf Gemeindeebene festgestellten Wahlergebnisse. Dargestellt sind im Vergleich ebenso die Ergebnisse der zurückliegenden Bundestagswahl im Jahr 2013.

 

Die Gemeindeverwaltung dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für die rege Wahlbeteiligung. Der Dank gilt aber auch allen Wahlhelfern, die einmal mehr ihr Können mit einem schnell und zuverlässig ermittelten Wahlergebnis bewiesen haben.

Fotos: GP (2), Olav Gutting (1)

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Wer darf wählen? Wie viele Stimmen habe ich? Hier finden Sie alle wissenswerten Fragen zu Wahlen.