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Aktuelles aus der Kirche

Ein Gewerk sitzt dem anderen im Nacken

[Online seit 22.01.2018]

Die Mitarbeiter einer Schreinerei arbeiten an der Unterkonstruktion für die Holzfassade.
Die Mitarbeiter einer Schreinerei arbeiten an der Unterkonstruktion für die Holzfassade.

Nach dem Trocknen und Aushärten von Estrich, Mauer und Betonteilen nimmt der Innenausbau des kirchlichen Gemeindezentrums Tempo auf
 
Rund um Weihnachten und den Jahreswechsel war es auch auf der Baustelle für das neue katholische Gemeindezentrum auf dem Kirchengrundstück in der Hauptstraße 72 still. Allenfalls das monotone Brummen der in den Innenräumen arbeitenden Luftentfeuchter war zu vernehmen. Sie sorgten dafür, dass Wänden und Boden Feuchtigkeit entzogen wurde und diese abtrocknen konnten. Seit der zweiten Januarwoche geht es mit neuem Schwung an die noch ausstehenden Baugewerke.  Denn bis in einem Vierteljahr soll das kirchliche Bauprojekt vollendet sein.
Wer baut, steht häufig unter Zeitdruck. Ein Gewerk sitzt dem anderen im Nacken. Aber auch der Bauherr drängt auf eine baldige Fertigstellung. „Dennoch sollte man nichts überstürzen“, weiß Architekt Eberhard Vögele. Gewisse Vorgänge benötigten ihre Zeit. Dazu gehöre auch das Trocknen und Aushärten von gegossenen Betonteilen, wie Decken oder Estrich, und das Aufheizen von Heizestrich. Wer hier nicht peinlich genau die Vorgaben einhalte und dem Estrich genügend Zeit zum Trocknen oder Aufheizen lasse, riskiere Schäden und vor allem zusätzliche Kosten.
 

Leistungsstarke Luftentfeuchter sorgen für trockene Böden und Wände.
Leistungsstarke Luftentfeuchter sorgen für trockene Böden und Wände.
Architekt Eberhard Vögele bespricht mit Srecko Sedlacek von der Firma STS-Ausbau-GmbH die Ausführung der Deckenkonstruktion für den Saal.
Architekt Eberhard Vögele bespricht mit Srecko Sedlacek von der Firma STS-Ausbau-GmbH die Ausführung der Deckenkonstruktion für den Saal.

Berechtigte Hoffnungen auf Bauabschluss bis Ostern
 
„Glücklicherweise konnten Fußbodenheizung und Estricheinbau noch vor Weihnachten erfolgen“, freut sich Eberhard Vögele. Die Ruhe- und Trockenzeit habe dem Estrich gut getan, der momentan noch über die Fußbodenheizung aufgeheizt werde. Fachleute sprechen hier vom so genannten „Funktionsheizen“. Das werde noch einige Tage in Anspruch nehmen.
Derweil sind die Gipser bereits zugange, die ersten Vorbereitungen für den Außenputz zu treffen. Ein Schreinerfachbetrieb erstellt gerade die Unterkonstruktion für die Holzfassade. Im Küchenbereich stehen die Fliesenarbeiten an. Die Rohinstallation für Lüftung, Elektro, Heizung und Sanitär sind soweit abgeschlossen. Hier werden in der nächsten Woche die Vorwandinstallationen durch den Trockenbauer erstellt. Daran anschließend ist geplant, mit der Unterkonstruktion für die abgehängten Decken zu beginnen.
„Alles in allem sind wir zufrieden, wie sich der Innenausbau unabhängig von der Witterung entwickeln kann“, bestätigt Eberhard Vögele. Komme es nicht zu unerwarteten Minustemperaturen, könne auch die Außenfassade angegangen werden.  Das erlaube berechtigte Hoffnungen auf einen planmäßigen Bauabschluss. „Unser Bestreben ist es, das kirchliche Gemeindezentrum bis Ostern fertig zu stellen“, beteuert er. Allerdings sei das Erfüllen dieser Zielvorgabe stark von den Hausanschlüssen abhängig, die sämtlich neu verlegt werden müssten. (jd)
 
Fotos: jd

Ein eingebautes, hocheffizentes Lüftungssystem garantiert für das Gebäude ein gutes Raumklima.
Ein eingebautes, hocheffizentes Lüftungssystem garantiert für das Gebäude ein gutes Raumklima.

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